NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Bundespolizei sucht Opfer einer Spuck-Attacke auf dem Ostbahnhof

Berlin - Ein Reisender, der am 8. Januar gegen 16.40 Uhr auf dem Bahnhof Ostbahnhof in Friedrichshain auf Gleis 10 von einem Mann angespuckt wurde, hat sich trotz eines Aufrufs der Polizei noch nicht gemeldet. Das sagte ein Sprecher der Bundespolizei gestern dem Tagesspiegel. Seinen Aussagen zufolge könnte sich der Mann mit einer hoch ansteckenden Krankheit infiziert haben. Ein Mitarbeiter der Bahn hatte die Spuck-Attacke beobachtet und die Bundespolizei gerufen, die den 30-jährigen Tatverdächtigen festnahm. Im Zuge der Ermittlungen kam jetzt heraus, dass der Mann „möglicherweise an einer Krankheit leidet, die über eine Tröpfcheninfektion verbreitet werden kann und hoch ansteckend ist", so der Sprecher. Zur Art der Erkrankung wollte er sich unter Hinweis auf die Persönlichkeitsrechte des möglichen Opfers nicht äußern. Es handele sich um eine rein präventive Maßnahme, sagte er. Möglicherweise habe sich der Betroffene gar nicht infiziert. Hinweise zum Geschädigten nimmt die Bundespolizeiinspektion Berlin-Ostbahnhof unter 030/ 297779-0 entgegen. Zudem kann die kostenlose Nummer 0800-6888000 genutzt werden.tabu/das



Suche nach 1000-Kilo-Bombe

aus dem Zweiten Weltkrieg

Oranienburg - In der Umgebung des Bahnhofs Oranienburg liegt möglicherweise eine 1000-Kilo-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg in der Erde. Derzeit werde dies geprüft, hieß es aus der Stadtverwaltung. Voraussichtlich wolle der Munitionsbergungsdienst bis zum 13. Februar seine Bodenuntersuchungen abschließen, um Klarheit über die Beschaffenheit des „metallischen Gegenstandes“ zu erhalten. Erst dann könne entschieden werden, ob die mögliche Bombe vor Ort entschärft oder sogar gesprengt werden müsse. Erst Ende August 2012 musste eine britische Fünf-Zentner-Bombe, die im Bahndamm lag, gesprengt werden – rund 4000 Menschen mussten vorsorglich ihre Wohnungen verlassen. Seit 1990 sind in Oranienburg 140 Bomben entschärft worden. Derzeit wird das Bahnhofsumfeld systematisch nach Blindgängern abgesucht. Diese Arbeiten erfolgen mit der Sanierung der Eisenbahnstrecke von Berlin nach Rostock. Hier rollen erst im Juni wieder Züge. Ste.

Prozess um Messerangriff

auf Freund der Ehefrau

Berlin - Nach einer lebensbedrohlichen Messerattacke auf den Freund seiner Ehefrau hat ein 32-Jähriger gestern vor dem Landgericht ein Geständnis abgelegt. Als der ihm fremde Mann in der Nacht zum 25. Oktober 2012 vor der Wohnungstür stand, habe sich angestauter Frust entladen, erklärte der Angeklagte aus Neukölln. Er habe den Verdacht bestätigt gefühlt, dass seine Frau einen Liebhaber hat. An die Stiche in Hals und Oberschenkel des 25-jährigen Opfers könne er sich nicht erinnern. Der Prozess um Körperverletzung geht am Montag weiter. K.G.



Tierarztpraxis überfallen:

Räuber müssen in Haft

Berlin - Der Überfall auf eine Tierärztin in Zehlendorf bringt zwei Männer für drei Jahre und acht Monate beziehungsweise drei Jahre und elf Monate ins Gefängnis. Das Landgericht sprach die 27- und 26-Jährigen gestern des Raubes und der Körperverletzung für schuldig. Sie waren im November 2011 maskiert in die Praxis eingedrungen, hatten die 50-Jährige mit einer Pistole bedroht, geschlagen und gefesselt. Sie entkamen mit 850 Euro Beute. K.G.

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