NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Vivantes-Chef Bovelet hört

im Juni endgültig auf

Berlin - Der scheidende Vorstandsvorsitzende der landeseigenen Klinikkette Vivantes, Joachim Bovelet, wird noch bis 30. Juni 2013 im Unternehmen bleiben. Das haben Bovelet und der Vorsitzende des Aufsichtsrats am Montag vereinbart. Wie berichtet hatte Bovelet kürzlich überraschend angekündigt, Vivantes nach fünf Jahren zu verlassen. Eine Abfindung ist endgültig vom Tisch, hieß es. Anders als andere Manager wird sich Bovelet künftig auch nicht für etwaige Beratungen bezahlen lassen. In der anderen landeseigenen Klinik, der Charité, sind derweil erneut Darmkeime auf einer Kinderstation gefunden worden. Es handele sich aber nicht um die gefährliche Form, die vergangenen Oktober zur Schließung einer Station geführt hatte, sagte eine Sprecherin. Außerdem seien keine Kinder infiziert, bislang sei nur eine oberflächlichere Besiedelung festgestellt worden.hah

Ermittlungsverfahren gegen Sozialmanager Forner eingestellt

Berlin - Die Berliner Staatsanwaltschaft hat das Ermittlungsverfahren gegen den Sozialmanager Helmut Forner eingestellt. Forner, der stellvertretender Vorsitzender des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Berlin ist, war Untreue vorgeworfen worden. Es ging um seine Amtszeit als Geschäftsführer der Behindertenwerkstatt „Nordberliner Werkgemeinschaft“ (nbw) bis März 2012. Angeblich war es zu Unregelmäßigkeiten bei Transaktionen gekommen, woraufhin die neue Geschäftsleitung und die Gesellschafter der nbw Anzeige erstatteten. Forner äußerte sich nun erleichtert über die Einstellung der Ermittlungen. Er gehe davon aus, dass seine Anzeige wegen falscher Verdächtigungen, die er im letzten Jahr gegen seinen Nachfolger in der nbw erstattete, „jetzt mit Nachdruck bearbeitet wird“. Der heutige Geschäftsführer der nbw teilte mit, dass man bei der Staatsanwaltschaft Beschwerde gegen die Einstellung des Verfahrens eingelegt habe. tri

Volksbegehren am Tempelhofer Feld

startet erfolgreich

Berlin - Die Initiative „100 Prozent Tempelhofer Feld“ hat genau 28 147 gültige Unterschriften gesammelt. Das ergab die Überprüfung der Listen durch die Senatsverwaltung für Inneres, teilte die Initiative am Montag mit. Damit ist die Voraussetzung zur Einleitung eines förmlichen Volksbegehrens erfüllt. „100 Prozent Tempelhofer Feld“ will erreichen, dass der Senat auf die Bebauung der Randstreifen des Feldes mit Wohnungen, Gewerbebetrieben und der Landesbibliothek verzichtet.loy

Zeitzeugen für Buch

über Willy Brandt gesucht

Berlin - Der Berliner Autor Torsten Körner arbeitet an einem Buch über die Familie Willy Brandts, das zu dessen 100. Geburtstag in diesem Jahr erscheint. Er sucht Zeitzeugen, die Brandt persönlich kannten. Er war von 1957 bis 1966 Regierender Bürgermeister von Berlin. Der Autor sucht vorrangig Informationen zur Familie und zu den Jahren in der Marinesiedlung am Schlachtensee. Das Buch wird von Familie Brandt unterstützt. Interessenten melden sich bitte per Mail (t.koerner@snafu.de) oder postalisch (Stierstraße 5, 12159 Berlin). Tsp

Mann bedroht Reisende

mit aufgezogener Spritze

Berlin - Ein Mann hat am Sonntagmorgen zwei Reisende am Bahnhof Alexanderplatz mit einer aufgezogenen Spritze bedroht. Gegen 2 Uhr kam es zu einem Wortwechsel zwischen dem Mann und den Reisenden. Aus ungeklärter Ursache beleidigte der Wohnungslose die beiden, zückte eine aufgezogene Spritze und stach damit in Richtung der beiden. Die Opfer konnten unverletzt flüchten. Zeugen alarmierten die Bundespolizei, die den einschlägig polizeibekannten Mann vorläufig festnahmen. Die Beamten fanden bei ihm diverse Betäubungsmittel sowie die Spritze, die eine bisher unbekannte klare Flüssigkeit enthielt. Sie wird nun im Zuge der Ermittlungen analysiert. Aufgrund seines Rauschzustandes und seines aggressiven Verhaltens verblieb der Mann für mehrere Stunden im Polizeigewahrsam. Die Bundespolizei leitete Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung, Beleidigung und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ein.kh

Übergriffe gegen Schiedsrichter

bei Fußballspiel in Treptow

Berlin - Während eines Fußballspiels auf dem Sportplatz in der Neuen Krugallee in Treptow kam es zu einer Schlägerei, das Spiel musste vorzeitig beendet werden. Nachdem es zwischen den Zuschauern zu Übergriffen gekommen war, unterbrach der Schiedsrichter das Spiel. Daraufhin beleidigte ein 20-jähriger Spieler den 45-jährigen Schiedsrichter und schlug ihm gegen die Brust. Das Spiel wurde abgebrochen und die Polizei alarmiert. Die Beamten nahmen die Personalien des Angreifers auf und leiteten Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung und Beleidigung ein. Zudem warteten sie, bis die rund 15 Zuschauer und die beiden Mannschaften den Sportplatz verlassen hatten.Der Schiedsrichter klagte über Schmerzen in der Brust und wollte sich selbstständig in ärztliche Behandlung begeben. kh

» Mehr lesen? Jetzt kostenfrei E-Paper testen!

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben