NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Räuber durchbrachen mit Auto

Tür eines Pfandleihhauses

Er wendete, fuhr auf dem Bürgersteig, gab Vollgas und raste mit seinem Ford Ka in die Glastür des Geschäftes. So verschaffte sich ein Räuber Sonntagfrüh gegen 5.40 Uhr Zugang zu einem Pfandleihhaus an der Friedrichstraße in Mitte. Kaum war der Wagen drin, sprangen vier weitere schwarz gekleidete, maskierte Männer aus einem in der Nähe wartenden Geländewagen, zerschlugen mit ihrem Komplizen Vitrinen, stahlen Schmuck, verließen das Geschäft mit gefüllten Sporttaschen und flüchteten im Geländewagen. Laut Polizei war der Ford zuvor in Schmargendorf gestohlen worden. Bereits 2010 und 2012 hatten Räuber versucht, mit Autos die Scheiben des gleichen Pfandhauses zu durchbrechen. Damals scheiterten sie am Sicherheitsglas. CS

Jugendlicher lag in Lichtenberg

gefesselt am Straßenrand

Ein 16-Jähriger wurde laut Polizei in Lichtenberg ausgeraubt und dann mit Kinderhandschellen gefesselt auf die Straße geworfen. Ein Anwohner entdeckte ihn am Samstagnachmittag auf der Hermann-Blankenstein-Straße hinter einem geparkten Auto. Als die Polizei eintraf, stellte sich heraus, dass dem Jugendlichen Reizgas ins Gesicht gesprüht worden war. Nach seiner Darstellung hatten drei Männer in einem Auto neben ihm angehalten und ihn in den Wagen gezerrt. Sie hätten seinen Rucksack entwendet, ihm die Hände auf dem Rücken gefesselt, ihn angesprüht und hinausgeworfen. Der Junge wurde dem Jugendnotdienst übergeben. Er hatte keine Papiere bei sich, seine Identität war nicht zu klären. CS

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