NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Bahnhof Alexanderplatz:

18-Jähriger bewusstlos geschlagen

Berlin - Bereits in der Nacht zu Samstag ist ein 18-Jähriger auf dem Bahnhof Alexanderplatz von einem Gleichaltrigen bewusstlos geschlagen worden. Wie die Bundespolizei am Montag mitteilte, war ein Streit eskaliert, in dessen Folge der alkoholisierte Angreifer sein Opfer schwer attackierte. Tsp

48-Jähriger in Kreuzberger

Wohnhaus getötet

Berlin - Ein schwer verletzter 48-jähriger Mann ist am Sonntagnachmittag im Hausflur seines Wohnhauses in der Manteuffelstraße in Kreuzberg tot zusammengebrochen. Er hatte blutüberströmt bei seinem Nachbarn geklingelt. Wenig später starb er. Die Polizei geht von einem Tötungsverbrechen aus. Weitere Details wurden noch nicht bekannt. sik

Zehntausende ehemalige Studenten

erhalten Gebühren zurück

Berlin - Zehntausende ehemalige Studenten, die von 1996 bis 2004 an den Berliner Hochschulen eingeschrieben waren, können ihre Rückmeldegebühren von 50 Euro pro Semester zurückerhalten. Das Verfassungsgericht hatte die Gebühr Ende 2012 als nicht rechtmäßig bezeichnet. Die Wissenschaftsverwaltung teilte jetzt den Präsidenten und Rektoren der zwölf Hochschulen mit; dass die Ex-Studenten einen Anspruch auf die Zahlungen haben. Noch steht nicht fest, auf welche Summe sich die Rückzahlungen belaufen werden. sik

Feuer am Ostkreuz:

Ursache laut Polizei noch unklar

Berlin - Nach dem Feuer an einer Kabelbrücke am S-Bahnhof Ostkreuz am Donnerstagabend ist laut Polizei immer noch unklar, ob es sich um Brandstiftung handelt und ob es einen politischen Hintergrund für die Tat gibt. Im Internet ist ein Video zu sehen, das ein Anwohner von dem Brand gemacht hat: Meterhohe Flammen schlagen aus der Kabelbrücke. tabu

SPD und CDU unterstützen Aufbau eines Deutschen Pressemuseums

Berlin - Der Senat will die Gründung eines Deutschen Pressemuseums in Berlin fördern. In der Sitzung des Kulturausschusses stimmte die Regierungskoalition aus SPD und CDU am Montag für den Antrag, mit dem die private Initiative durch „geeignete Maßnahmen“ unterstützt werden soll. Dabei gehe es lediglich um eine ideelle, nicht um eine finanzielle Förderung, betonte die SPD-Abgeordnete Brigitte Lange. Die Grünen und die Piratenpartei enthielten sich, die Linke stimmte gegen den Antrag. Linken-Abgeordneter Wolfgang Brauer bezeichnete den Antrag als „Blankoscheck“. Er fürchtet, dass die Unterstützung zwangsläufig mit Kosten verbunden sein werde. sop

Bezirk plant Wohnquartier auf dem RAW-Gelände in Friedrichshain

Berlin - Der Streit um das Gelände des ehemaligen Reichsbahnausbesserungswerkes (RAW) in Friedrichshain ist offenbar beigelegt. Die drei Eigentümer hätten sich auf die „Erhaltung als Kulturoase“ verständigt, sagte Moritz Müller, der einen der Eigentümer vertritt. Im östlichen Teil des sieben Hektar großen Geländes ist ein Neubauviertel mit 600 Wohnungen geplant, im westlichen Teil sollen die Kulturprojekte eine Perspektive erhalten. Ein Teil des Wohnquartiers wird für Studenten reserviert. Mit dem Bezirk verhandeln die Eigentümer über einen „städtebaulichen Rahmenvertrag“, sagte Franz Schulz (Grüne), Bezirksbürgermeister von Friedrichshain-Kreuzberg. Unklar ist, wie die Kulturprojekte das Geld für die Sanierung ihrer unter Denkmalschutz stehenden Gebäude aufbringen können. loy

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