NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Unbekannter soll Zehnjährige

in Staaken verfolgt haben

Die Schulleiterin der Astrid-Lindgren-Grundschule in Staaken hat die Eltern der Kinder per Brief vor einem Unbekannten gewarnt, der eine zehnjährige Schülerin verfolgt haben soll. Die Mutter hatte sich an die Schule im Spandauer Ortsteil gewandt und berichtet, dass der Mann am 20. Februar das Mädchen auf einem Supermarktgelände zunächst gebeten hatte, ihm beim Einräumen der Einkäufe in sein Auto zu helfen. Als die Zehnjährige das ablehnte und nach Hause ging, habe der Mann sie ein Stück verfolgt. „Uns liegt der Sachverhalt vor“, hieß es dazu bei der Polizei.tabu

Millionenbetrug:

Finanzvermittler vor Gericht

Bei betrügerischen Finanzgeschäften sollen drei Männer ihre Kunden um rund 50 Millionen Euro geprellt haben. Ein 57-jähriger Unternehmer aus Neukölln gilt als Chef der mutmaßlichen Bande. Gemeinsam mit einem 50-jährigen Notar sowie einem 51-jährigen Bankkaufmann muss er sich seit Mittwoch wegen Betrugs vor dem Landgericht verantworten. Die Angeklagten sollen zwischen 2005 und 2008 mit gefälschten Unterlagen gearbeitet und Interessenten vorgetäuscht haben, dass sie eine Teilnahme an Geschäften vermitteln könnten, die eigentlich nur für Banken möglich sind. Die geleisteten Einlagen von acht Kunden seien aber von den Angeklagten für eigene Zwecke verbraucht worden. Mitangeklagt wegen Geldwäsche ist die Ehefrau des Hauptangeklagten. Auf ihre Konten sollen hohe Summen geflossen sein, um die Herkunft des Geldes zu verschleiern. Der Prozess wird Freitag fortgesetzt. K.G.

Polizei fragt immer häufiger Videobilder der BVG ab

Von Januar bis September 2012 hat die BVG in 2552 Fällen Videodaten an die Polizei übermittelt. In allen drei Quartalen lagen die Zahlen über denen des Vorjahreszeitraums. 2011 waren insgesamt 2986 Mal Videodaten übermittelt worden. Das geht aus der Antwort von BVG und Innenverwaltung auf eine Anfrage des CDU-Abgeordneten Peter Trapp hervor. Zugleich macht sich die vom Abgeordnetenhaus beschlossene Verlängerung der Speicherfrist von 24 auf 48 Stunden bemerkbar: Während im 1. Quartal 2012 die Speicherfrist in 52 Fällen überschritten war, waren es im 3. Quartal nur noch 19 Fälle. Die Fristverlängerung gilt seit Juni 2012. Laut Innenverwaltung fordert die Polizei Videobilder zu Ermittlungen nach schweren Straftaten wie Raub und Drogenhandel, aber auch wegen Taschendiebstählen an. Wie viele Straftäter dank der Videobilder festgenommen werden konnten, vermochte die Verwaltung nicht mitzuteilen. Während bei der Bahn bisher nur wenige größere Stationen videoüberwacht werden und die S-Bahnen ohne Kameras unterwegs sind, ist die Technik Standard auf allen U-Bahnhöfen sowie in allen U-Bahnen, Bussen und in den meisten Straßenbahnen. obs

0 Kommentare

Neuester Kommentar