NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Polizei sprengt

einen verdächtigen Koffer

Wegen einer möglichen Bombe in einem Koffer rückte die Polizei am Mittwoch gegen 11.30 Uhr mit einem größeren Aufgebot in die Neuköllner Karl-Marx-Straße aus. Ein vor dem ehemaligen Hertie-Kaufhaus abgestellter Koffer wurde von Kriminaltechnikern untersucht und dann mit dem Wassergewehr eines Roboters gesprengt. Doch das Gepäckstück war leer. Zuvor waren umliegende Läden geräumt worden. tabu

Deutsch-Amerikanisches Volksfest noch einmal an der Heidestraße

Weil sich die Bebauung eines alten Bahngeländes für die geplante „Europacity“ verzögert, kann das Deutsch-Amerikanische Volksfest zum dritten Mal an der Heidestraße nahe dem Hauptbahnhof gefeiert werden. Soeben hat Veranstalter Thilo-Harry Wollenschlaeger das traditionelle Fest, das zum 53. Mal stattfindet, für den 26. Juli bis 18. August angekündigt. Ihren alten Festplatz in Dahlem hatten die Schausteller wegen des Bauprojekts auf der Truman Plaza verloren. Noch ist kein neuer Dauerstandort in Sicht. Internet: www.deutsch-amerikanisches-volksfest.de. CD

Nachbarn mit Axt attackiert:

Täter kommt in Psychiatrie

Nach einem Axtangriff auf eine Familie aus seiner Nachbarschaft kommt ein 47-jähriger Mann in die Psychiatrie. Er sei ihm Wahn in die Wohnung eingedrungen, urteilten die Richter am Mittwoch. Der Gelegenheitsarbeiter aus Charlottenburg hatte im Juni ein Ehepaar aus dem Schlaf gerissen. Der 57-jährige Familienvater wurde durch Axthiebe an Kopf, Bein und Armen schwer verletzt. Auch die Ehefrau musste mit Schnittverletzungen behandelt werden. Der 27-jährige Sohn konnte den Täter stoppen. K.G.

Übergriffe auf drei Frauen:

38-Jähriger bestritt Vorwürfe

Mit Drogen oder Medikamenten soll ein 38-jähriger Mann junge Frauen betäubt, dann missbraucht und gefilmt haben. Vor dem Landgericht wies er die Vorwürfe am Mittwoch zurück. In einem Fall sei es bei einem Kuss geblieben, im anderen sei es einvernehmlicher Sex gewesen. Den beiden Frauen, die er seit längerem kannte, habe er keinerlei Substanzen verabreicht, sagte der Maschinenbauer. Er gab lediglich zu, einer dritten Frau starke Beruhigungsmittel in eine Pizza getan zu haben. Er sei verärgert gewesen, weil sie sich über ihn lustig gemacht habe. K.G.

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