NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Umgekippter Baum:

Ursache waren Bauarbeiten



Berlin - Eine beschädigte Wurzel war die Ursache dafür, dass am Montag in der Kreuzberger Obentrautstraße eine 15 Meter hohe Linde umkippte und auf ein Auto fiel. Das sagte Bezirksstadtrat Hans Panhoff (Grüne) dem Tagesspiegel: „Wir vermuteten erst, dass die Ursache für die Wurzelschädigung ein Pilz war. Das Gutachten kommt aber zum Ergebnis, dass länger zurückliegende Bauarbeiten die Wurzel schädigten.“ Von außen sei dies nicht erkennbar gewesen, sagte Panhoff: „Die Kontrolleure trifft keine Schuld.“ Der Bezirksstadtrat wies zugleich Gerüchte zurück, wonach es kürzlich Bauarbeiten gegeben hat, die der Wurzel hätten schaden können. Zwei Frauen, die in dem von der Linde getroffenen Auto saßen, waren wie berichtet mit dem Schrecken davongekommen. das/tabu

22-jähriger Vater soll Säugling misshandelt haben

Berlin - Bereits am Montag ist ein Baby mit schweren Misshandlungen ins Krankenhaus gekommen. Es besteht der Verdacht, dass der 22-jährige Vater den Säugling so schwer verletzt hat. Die Polizei erfuhr am Donnerstag von dem Fall. Die Mutter des vier Monate alten Babys hatte die Feuerwehr nach Reinickendorf gerufen, weil ihr Sohn nicht mehr atmete. „Es ist derzeit nicht auszuschließen, dass das Baby bleibende Schäden davontragen wird“, hieß es bei der Polizei. Gegen den Vater wurde gestern Haftbefehl erlassen, er bleibe aber von der U-Haft verschont, sagte ein Sprecher. tabu/das

Seniorin durchschaute Trick: „Enkelin“ festgenommen

Berlin - Eine kluge Seniorin in Prenzlauer Berg, die gestern von einem angeblichen Enkel angerufen und um Geld gebeten wurde, vereinbarte einen Übergabetermin und informierte die Polizei. Die nahm eine 18-Jährige fest, die an der Wohnungstür erschien, um das Geld abzuholen. Die Ermittlungen laufen. das

Neue Parkzonen

für die 40 000 Pankower

Berlin - Im Bötzowviertel in Prenzlauer Berg werden seit dieser Woche die ersten der insgesamt 400 neuen Parkautomaten aufgestellt, die der Bezirk ab April in Betrieb nimmt. Die Geräte werden auch rund um den Arnimplatz und Humannplatz, in der Grünen Stadt sowie im Bereich Ibsenstraße platziert; dort leben insgesamt 40 000 Menschen. Betrieben werden ab April 11 000 Parkplätze. Details unter www.berlin.de/pankow. AG

53-Jähriger soll seine Mutter umgebracht haben

Berlin - Die Polizei hat einen 53-Jährigen festgenommen, der in Verdacht steht, seine 73 Jahre alte Mutter umgebracht zu haben. Er rief am Donnerstag selbst die Polizei in eine Gartenlaube in der Ifflandstraße in Mahlsdorf. Dort fanden die Beamten die tote Frau. Der Sohn wurde gestern dem Haftrichter vorgeführt, sein Motiv ist noch unklar. tabu

40 Millionen Euro Schaden: Zigarettenschmuggler vor Gericht

Berlin - Es ist eines der größten Verfahren zum illegalen Zigarettenschmuggel seit 20 Jahren, denn es geht um 40 Millionen Euro Steuerschaden: Am Montag steht der 43-jährige gebürtige Russe Michael G. vor Gericht. Ihm wird bandenmäßiger, international organisierter Zigarettenschmuggel vorgeworfen, wobei der in Berlin lebende Michael G. der Kopf der Bande sein soll. Die illegalen Zigaretten wurden in Polen hergestellt und sollten über Umwege durch osteuropäische Staaten auf den britischen Markt gelangen. Am Verfahren waren Behörden wie die Staatsanwaltschaft Berlin, das Zollkriminalamt Köln, das Zollfahndungsamt Berlin-Brandenburg und das „European Anti-Fraud Office“ (Olaf) der EU-Kommission in Brüssel beteiligt. tabu/K.G.

Rocker unter Druck: Hells Angels

in Cottbus erklären Selbstauflösung

Cottbus - Eine Gruppe der Hells Angels in Cottbus hat nach Mitteilung ihres Anwalts am 6.März ihre Selbstauflösung erklärt. Das sagte eine Polizeisprecherin dem Tagesspiegel. Die Rocker hätten damit einem drohenden Verbot zuvorkommen wollen. Die Cottbuser Polizei übt seit einiger Zeit permanenten Druck auf die Rocker aus, die unter anderem im Drogenhandel aktiv sind. Erst in dieser Woche waren wieder zwei Mitglieder der Hells Angels verhaftet worden. Seit gestern läuft am Cottbuser Landgericht außerdem ein Prozess wegen versuchten Mordes gegen vier Rocker des MC Gremium, die Ende 2011 in Königs Wusterhausen einen 15-Jährigen fast getötet hätten (der Tagesspiegel berichtete). pek/das

Mürrischer Schwan

legt Berufsverkehr lahm

Potsdam - Ein Schwan, der am Freitagmorgen die Potsdamer Zeppelinstraße in Richtung Werder entlangwatschelte, hat zu Verkehrsbehinderungen geführt. Das Tier reagierte nicht auf hupende Autos und konnte erst durch Polizisten und Mitarbeiter des Grünflächenamtes zum Verlassen der viel befahrenen Bundesstraße bewegt werden. Der Schwan sei nur mürrisch in die Havelbucht zurückgekehrt, berichteten Zeugen. Der Rückstau löste sich erst nach 45 Minuten auf. Tsp

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