NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Schülerin auf

dem Pausenhof belästigt

Wieder sind Eltern zweier Grundschulen – diesmal in Karlshorst und Moabit – gewarnt worden, weil unbekannte Männer sich Zutritt verschafft hatten. An der Grundschule Karlshorst bedrängte ein Unbekannter am 4. März eine Schülerin auf dem Pausenhof und hielt sie fest, sie konnte aber entkommen. Die zweite Tat ereignete sich am 28. Februar an der Hansa-Grundschule in Moabit. Beate Stoffers, Sprecherin der Senatsschulverwaltung, bestätigte, dass eine Drittklässlerin dort einen fremden Mann auf der Mädchentoilette sah. Eine Spur zu den gesuchten Unbekannten hat die Polizei in allen Fällen noch nicht. tabu

Unbekannter warf

Gegenstand auf Stadtautobahn

Berlin - Ein Unbekannter hat am Mittwoch gegen 13 Uhr von einer Brücke an der Ausfahrt Kurfürstendamm einen Gegenstand auf die Autobahn geworfen, dabei wurden Dach und Frontscheibe eines Pkw stark beschädigt. Laut Polizei blieben die Insassen, zwei Erwachsene und ein vierjähriges Kind, unverletzt. Um welchen Gegenstand es sich handelte, konnte nicht mehr geklärt werden. tabu

Kindesmisshandlung:

Haftbefehl gegen die Mutter

Die Vierjährige hatte frische und ältere Verletzungen am ganzen Körper: Am Mittwoch wurde gegen die 27-jährige Mutter des Kindes Haftbefehl erlassen, da sie in Verdacht steht, ihre Tochter misshandelt zu haben. Laut Polizei hat die Frau am Montagabend den Rettungsdienst zu ihrer Wohnung nach Weißensee gerufen, um die Vierjährige in ein Krankenhaus bringen zu lassen. Dort stellten die Ärzte am Körper des Mädchens Verletzungen „unterschiedlicher Art sowie unterschiedlichen Alters fest und benachrichtigten die Polizei“, hieß es. Die Ermittlungen übernahm das zuständige Fachkommissariat beim Landeskriminalamt mit dem Ergebnis, dass die Mutter verdächtig ist. tabu

Gastwirt als Entführer

auf der Anklagebank

Berlin - Der Streit um Schulden zwischen einem Gastwirt und seinem ehemaligen Koch zog sich über Jahre hin und endete mit einer Entführung. Davon geht die Anklage im Prozess gegen den 44-jährigen Gastronom aus Schöneberg aus. Er soll das 65-jährige Opfer gemeinsam mit einem 25-jährigen Komplizen ins Auto gezerrt und in den Lagerraum seines Restaurants gesperrt haben. Das Opfer sei gefesselt, geschlagen und bedroht worden, durfte erst nach vier Stunden gehen. „Ich hatte ihm Geld geliehen“, sagte der Wirt. Sein damaliger Koch habe sich aber nicht an die Rückzahlung gehalten. „Wir brachten ihn in mein Lager, er fiel dort in die Olivengläser“, gab er zu. Eine Schelle habe es gegeben, „aber keine richtigen Drohungen“. 8000 Euro sollte das Opfer zahlen. Dabei hatte man sich vor Gericht auf 4700 Euro geeinigt. K.G.

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