NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

VBB vertagt Entscheidung

über Tariferhöhung im Nahverkehr

Der Aufsichtsrat des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg hat die Entscheidung über eine Erhöhung der Ticketpreise im Nahverkehr vertagt. Geplant ist, die Preise zum Juli im Schnitt um 2,8 Prozent anzuheben. Auf einer Sitzung des Aufsichtsrats wurde dazu aber vorerst kein Beschluss gefasst. Die nächste Sitzung ist für den 11. April angesetzt. kch

Mögliche weitere familiäre Gewalt im Fall misshandelter Vierjähriger

Im Fall eines vierjährigen Mädchens, das von seiner Mutter misshandelt worden sein soll, gibt es Hinweise auf weitere Gewalttaten in der Familie. Ulrich Davids (SPD), Jugendstadtrat des Bezirks Mitte, sagte am Donnerstag in der RBB-Abendschau, es habe vermutlich Übergriffe unter anderem des Vaters auf Mutter und Großmutter des Kindes gegeben. Es handele sich um eine Großfamilie von Roma, die Eltern würden mittlerweile getrennt leben. Nach Angaben einer Mitarbeiterin des Wohnprojekts, in dem sich die Mutter mit ihren fünf Kindern zuletzt aufhielt, geht es dem Mädchen besser. Es habe es im Vorfeld keine Verhaltensauffälligkeiten der 27-jährigen Mutter gegeben. Ermittelt wird nun, ob die Kinder regelmäßig eine Schule besuchen. kch/kh

Oberverwaltungsgericht widerruft Genehmigung zu umstrittenem Bau

Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg hat einem Nachbarn recht gegeben und eine vom Bezirksamt Pankow erteilte Baugenehmigung aufgehoben. Es geht um den Bau eines Wohn- und Geschäftsgebäudes auf einer Freifläche innerhalb eines Straßenviertels in Prenzlauer Berg. Der Nachbar hatte wegen Nichteinhaltung von Abstandsgrenzen an der Grundstücksgrenze geklagt.kch

Anlieger müssen wohl doch nicht

für Tilla-Durieux-Park zahlen

Die Anlieger des Tilla-Durieux-Parks am Potsdamer Platz müssen vorerst doch keinen Erschließungsbeitrag für den von ihnen ohnehin nicht gewünschten Park zahlen. Das entschied das Oberverwaltungsgericht in zwei Eilverfahren. Vor einem Jahr hatte das Verwaltungsgericht genau anders entschieden. Die Hauptsacheentscheidung steht noch aus. fk

Rocker gestehen vor Gericht hundertfache Geschäfte mit Drogen

Zwei Rocker haben vor Gericht hundertfache Geschäfte mit Drogen gestanden. Angeblich wurden diese außerhalb der Strukturen der Bandidos abgewickelt – was die Anklage anders sieht. Es geht in dem Prozess gegen drei Männer, davon zwei Rocker, um insgesamt rund 500 Drogengeschäfte mit 20 Kilogramm Marihuana und 3,5 Kilo Kokain. Diese Zahlen könnten aber auch nach Ansicht der Anklage zu hoch gegriffen sein. Der Prozess geht nächsten Donnerstag weiter. K.G.

Senat und Hellenische Gemeinde einig über weitere Förderung

Die Hellenische Gemeinde wird nun doch weiter mit öffentlichem Geld gefördert. Dafür erfüllt sie bestimmte Bedingungen, etwa, erforderliche Unterlagen künftig pünktlich und vollständig einzureichen. Darauf einigte sich die Integrationsbeauftragte des Senats, Monika Lüke, mit der Gemeinde. kch

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