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Räuber-Duo landete

nach Überfall in der Notaufnahme



Berlin - Die beiden Räuber landeten mit Schussverletzungen in der Notaufnahme und fünf Monate später vor Gericht: Nach einem Überfall auf ein Juweliergeschäft in Gesundbrunnen stehen die 23 und 24 Jahre alten Männer seit Dienstag vor dem Landgericht. Das Duo war laut Anklage maskiert und mit einer täuschend echt wirkenden Waffe in den Laden gestürmt, hatte Mitarbeiter bedroht und Schmuck in eine Tüte gestopft, als der Inhaber mit einer scharfen Waffe aus dem Hinterzimmer kam und abdrückte. Zwei Schüsse feuerte der 47-Jährige ab – und traf die Juwelenräuber jeweils in den Oberkörper. Avni H. und Ahmad K. sprangen mit einer Beute im Wert von 8400 Euro in ihren Kleinwagen und fuhren davon. Sie waren jedoch so schwer verletzt, dass sie sich direkt in ein Krankenhaus begaben. Im Auto fand die Polizei später Strumpfmasken und den Schmuck. Die Angeklagten, die bei Polizei und Justiz seit Jahren bekannt sind, wollen sich am Freitag zu den Vorwürfen äußern. K. G.

Mit Warnstreiks bei der BVG

ist erst einmal nicht zu rechnen

Berlin - Bei der BVG sind erst einmal keine Warnstreikaktionen geplant. Nach einer erneute Verhandlungsrunde zeigten sich sowohl der Kommunale Arbeitgeberverband, der für die Verkehrsbetriebe verhandelt, wie auch die Gewerkschaft Verdi verhalten optimistisch, dass es bis zur Sommerpause eine Einigung geben wird. Es gebe eine „vorsichtige Annäherung“, hieß es in einer Pressemitteilung von Verdi. Bisher war nur über den Manteltarifvertrag, der die Arbeitsbedingungen regelt, verhandelt worden. Im Mittelpunkt steht dabei die Forderung der Gewerkschaft nach Beschäftigungssicherung für die rund 12 500 Beschäftigten der BVG und der Fahrdiensttochter Berlin Transport. Ab April wird aber auch über einen neuen Gehaltstarifvertrag verhandelt werden. Dazu hat die Tarifkommission den bisherigen Tarifvertrag zum 30. Juni gekündigt. sik

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