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Platz vor Jüdischem Museum:

Bezirk will Namen später finden



Die Bezirksverordnetenversammlung Friedrichshain-Kreuzberg hat die Entscheidung über eine Benennung des neuen Platzes am Jüdischen Museum nach Regina Jonas oder Moses Mendelssohn an die Ausschüsse „Kultur und Bildung“ (federführend) sowie „Frauen, Gleichstellung und Queer“ zurückverwiesen. Eine Vorgabe an diese Ausschüsse, sich mit dem Jüdischen Museum auf einen Frauennamen zu einigen, wie sie vor der BVV aus der Grünen-Fraktion verlautet war, wurde mit dieser Rückdelegierung explizit nicht verbunden. Im Vorfeld der Versammlung war deutlich geworden, dass ein sicher geglaubtes Votum der Grünen für die Rabbinerin Jonas scheitern, dagegen eine interfraktionelle Mehrheit für Mendelssohn zustande kommen könnte. Den vom Ältestenrat beschlossenen Abstimmungsaufschub diskutierte auf Antrag der CDU das anschließende Plenum. Hier wurde den Piraten, die in der Sache auch das Gespräch mit dem Jüdschen Museum gesucht hatten, „Hinterzimmerpolitik“ vorgeworfen. Voraussichtlich wird sich die BVV am 24. April erneut mit der Namensgebung befassen. tl

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