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Nach Absturz: Speicherchip

der Drohne wird untersucht



Nach dem Absturz einer Polizei-Drohne, die am Dienstag einen Unfall auf der Stadtautobahn dokumentieren sollte, wird nun der Speicherchip des Fluggeräts untersucht. Mit einem Ergebnis werde frühestens in 14 Tagen gerechnet. Die Polizei vermutet einen technischen Defekt. Sie hat nur die eine Drohne. In der Zwischenzeit werde ein Hubschrauber mit Kameratechnik eingesetzt, wenn beispielsweise Unfallstellen dokumentiert werden sollen. tabu

„Warnemünde-Express“ fährt

wieder an die Ostsee

Vom 27. April an setzt die Bahn wieder regelmäßig den „Warnemünde-Express“ ein, der an Wochenenden und Feiertagen morgens an die Ostsee und abends zurück fährt. Weil die Direktverbindung wegen Bauarbeiten gesperrt ist, leitet die Bahn den Zug über Schwerin um. Befürchtungen des Deutschen Bahnkundenverbandes, die Bauarbeiten, die sich bereits verzögert haben, dauerten noch länger als geplant, wies die Bahn zurück. Die Wiederinbetriebnahme sei weiter für den 9. Juni vorgesehen. kt

Zwei Rentnerinnen erwürgt:

Mordprozess neu gestartet

Im zweiten Anlauf im Prozess um den gewaltsamen Tod zweier Seniorinnen aus Wilmersdorf und Reinickendorf hat der 39-jährige Mustafa S. am Mittwoch die Aussage verweigert. Die Anklage geht von Doppelmord aus Habgier aus. Der spielsüchtige, verschuldete Mann soll im August 2010 die 82-jährige Ingeborg D. und eineinhalb Jahre später die 85-jährige Ursula M. mit einem Würgegriff getötet und ausgeraubt haben. Ein erster Prozess musste Anfang März ausgesetzt werden. Einer der Schöffen war gestorben. Die Polizei ging in beiden Fällen zunächst von einem Unfall aus. Hinweise von Bekannten der Opfer ließen ein Verbrechen wahrscheinlich werden. Im Februar 2012 wurde der wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz vorbestrafte S. verhaftet. DNA-Spuren in der Wohnung von Ursula M. führten auf seine Spur. Er gestand damals, dass er sich als angeblicher Handwerker Zutritt zu ihrer Wohnung verschafft hatte. Eine vorsätzliche Tötung aber bestritt er. Er erbeutete laut Anklage 2100 Euro und Schmuck. Bei der weiteren Tat in Wilmersdorf soll er mit 700 Euro geflohen sein. K.G.

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