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Neue Vorwürfe gegen Betreuer

nach Odyssee von Jugendlichen

Berlin - Nach der missglückten Nachtwanderung dreier Jugendlicher sind neue Vorwürfe gegen die Veranstalter laut geworden. Im RBB-Fernsehen sagte eine Sprecherin des Brandenburger Bildungsministeriums, dass einem der Betreuer bereits 2008 die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen verboten worden sei. Laut RBB hat der war der Mann vor einigen Jahren zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden und unter anderem in die Kritik geraten, weil er Jugendliche bei einer Reise in Handschellen fotografiert hatte. Da der in Berlin-Steglitz ansässige Veranstalter der Reise rein privatwirtschaftlich arbeite, gebe es allerdings keine Handhabe gegen den Mann. Bei der Nachtwanderung hatten sich, wie berichtet, drei Jugendliche aus einer Gruppe junger Berliner und Brandenburger in der Nacht zu Montag in Bayern verlaufen. Ein Großeinsatz von Polizei und Feuerwehr folgte. Die bayrische Polizei ermittelt nach eigenen Angaben gegen zwei Betreuer wegen des Verdachts der Verletzung ihrer Fürsorgepflicht und fahrlässiger Körperverletzung. obs

250-Kilo-Bombe in Oranienburg kontrolliert gesprengt

Oranienburg - Eine fünf Zentner schwere Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg ist am Freitag in der Innenstadt von Oranienburg kontrolliert gesprengt worden. Sie ging in einer großen Staubwolke auf, nachdem die Sprengmeister eine am Körper der Bombe angebrachte Sprengladung gezündet hatten. Von Gebäudeschäden wurde – anders als bei anderen solchen Sprengungen – nichts bekannt. 4500 Menschen in einem Radius von 800 Metern hatten zuvor ihre Häuser verlassen müssen, wie die Stadt mitteilte. Der S-Bahnverkehr der Linie S 1 war seit dem Morgen beeinträchtigt. dpa

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