NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Radfahrerin von Lkw mitgeschleift

Eine 52-jährige Radfahrerin ist am Donnerstag gegen 8.25 Uhr in Reinickendorf von einem abbiegenden Lastwagen gerammt und fast 100 Meter mitgeschleift worden. Sie wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Der Lkw-Fahrer hatte die Frau auf dem Radweg der Holzhauser Straße erfasst, als er auf die Stadtautobahn abbog. Er war nach dem Unfall weitergefahren und konnte später ausfindig gemacht werden. Laut Polizei hatte er den Unfall wohl nicht bemerkt. obs

Finanzverwaltung übt Transparenz

Die Senatsverwaltung für Finanzen informiert jetzt online umfassend über den Berliner Haushalt und die Steuereinnahmen, das Landesvermögen und das öffentliche Personal. Das Grundanliegen des neuen Onlineangebots: Transparenz schaffen. Alle Beteiligungen des Landes und sämtliche Zuwendungsempfänger werden in Datenbanken präsentiert. za

Denkmalschützer würdigen Gaslicht

Der europäische Denkmalschutzverband „Europa Nostra“ (www.europanostra.de) hat Berlins Gaslaternen in die Endrunde des Wettbewerbs „7 Most Endangered 2013“ aufgenommen, der die sieben gefährdetsten Kulturerbestätten Europas benennt. Das teilten die Vereine „Denk mal an Berlin“ und „Gaslicht-Kultur“ mit, die gegen den Austausch der Gaslaternen durch elektrische Lampen kämpfen. Die Entscheidung im Wettbewerb fällt am 16. Juni; die ausgewählten Kulturstätten erhalten Fördermittel der Europäischen Investitionsbank und der Entwicklungsbank des Europarats in Straßburg.  CD

Stadtbären werden untersucht

Das Schicksal der beiden hoch betagten Stadtbären Maxi und Schnute bleibt ungewiss. Nach dem Willen der Bezirksverordnetenversammlung von Mitte sollen bis Ende des Monats Fachleute den Gesundheitszustand der Tiere in ihrem Zwinger im Köllnischen Park untersuchen. Erst dann werde über einen von Tierschützern schon lange geforderten Umzug der beiden Damen im Alter von 26 und 31 Jahren in ein größeres Bärengehege außerhalb Berlins entschieden, heißt es in einem Beschluss. Insbesondere solle die Reisetauglichkeit und die Fähigkeit der Eingewöhnung in einer neuen Umgebung getestet werden. Wie berichtet, verlangen der Berliner Tierschutzbeauftragte und Tierschutzorganisationen die Umsiedlung aus der 1939 eröffneten und immer wieder als zu eng kritisierten Anlage in Mitte in einen Braunbärenpark. Ste.

Kältehilfe will weitermachen

Trotz bevorstehender Räumung will die Kälte-Nothilfe der Initiative „Wärme mit Herz“ die Arbeit in ihrer Notunterkunft in Wedding weiterführen. Die Vermieterin Gesobau AG hatte der Initiative bereits im Februar 2012 den Kooperationsvertrag für die Wohnung gekündigt. Bis 17. Mai soll sich die Nothilfe freiwillig zurückziehen, sonst wird die Wohnung geräumt. Initiator Grasshoff wehrt sich gegen Vorwürfe der Gesobau, nicht professionell zu agieren. Schon vor der Kündigung habe man angeboten, in ein Ladenlokal umzuziehen, sagt Grasshoff. Ein freiwilliger Rückzug ohne Ersatzgebäude komme nach dem Tod von Rosemarie F. nicht mehr infrage. „Ich kann nicht verantworten, die derzeitigen Bewohner auf die Straße zu setzen“, sagte er. Rosemarie F. war zwei Tage nach der Räumung ihrer Wohnung in einer Notunterkunft umfunktionierten Kleiderkammerder Kälte-Nothilfe gestorben. Das Zimmer sei immer noch polizeilich versiegelt. Im Moment leben laut Angaben des Initiators vier Personen in der Wohnung. Für den 11. Mai ist ein Benefizkonzert im Gedenken an die verstorbene Rosemarie F. geplant.kal

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben