NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Drei Verletzte nach Schüssen

auf einen Imbiss in Neukölln

Berlin - Aus einem Auto heraus wurden in der Nacht zum Sonnabend gegen 0.30 Uhr mehrere Schüsse auf ein Lokal in der Emser Straße 98 abgegeben. Die Projektile durchschlugen das Schaufenster. Drei Gäste, die sich im Innenraum aufhielten, wurden verletzt. Ein 28-Jähriger erlitt eine Schusswunde im Rücken und wurde in einer Klinik stationär aufgenommen. Zwei weitere Gäste im Alter von 32 und 38 Jahren trugen leichte Verletzungen durch zersplittertes Glas davon. Dem Vernehmen nach sollen die Verletzten einer im Zusammenhang mit kriminellen Delikten polizeibekannten arabischen Großfamilie angehören. Eine Mordkommission ermittelt. Die Beamten prüfen dabei auch mögliche Zusammenhänge mit einem Vorfall, der sich bereits am 2. Mai in einem Lokal an der Neuköllner Hermannstraße ereignete. Dort hatte ein Unbekannter laut Polizei den Schankraum betreten und sofort auf eine Bedienung brutal eingeschlagen. kat

Zehnjährige in Treptow

von Lastwagen angefahren

Berlin - Am Freitagabend gegen 19.20 Uhr ist eine Zehnjährige in der Kiefholzstraße in Treptow von einem Lastwagen angefahren worden. Das Mädchen war mit seinem Fahrrad auf dem Gehweg unterwegs, als der Lastwagen eines 44-Jährigen es erfasste. Dieser hatte von einem Grundstück auf die Straße fahren wollen und das Mädchen übersehen. Das Kind stürzte und verletzte sich dabei leicht an Schulter und Knie. kat

Keine S-Bahnzüge

in Tegel und Schöneberg

Berlin - Wegen Bauarbeiten fahren am heutigen Sonntag keine S-Bahnen zwischen Gesundbrunnen und Tegel auf der Linie S 25. Fahrgäste können die S 1 bis Wilhelmsruh benutzen und dort in die Busse des Schienenersatzverkehrs nach Tegel umsteigen. Zwischen Tegel und Hennigsdorf fahren Züge. Gebaut wird auch zwischen Friedenau und Schöneberg auf der S-Bahnlinie S 1. Zwischen Feuerbachstraße und Schöneberg fahren ab 7 Uhr Busse. S-Bahn-Info-Telefon unter (030) 29743333. AG

Kritik an Abgeordneten:

„Frauen sollen für Frauen blechen“

Berlin - Der Paritätische Wohlfahrtsverband hat geplante Kürzungen von jeweils 15 000 Euro beim Familienplanungszentrum Balance und der Lesbenberatung Berlin scharf kritisiert. Die Abgeordneten hätten kürzlich beschlossen, eine neue psychologische Beratungsstelle für wohnungslose Frauen in Berlin einzurichten, heißt es in einer Mitteilung. Geld stellten sie dafür nicht bereit. Frei nach dem Motto „Frauen sollen für Frauen blechen“ sollen stattdessen die beiden Projekte ihre psychosozialen Hilfen zusammenstreichen, damit woanders ein neues Angebot entstehen kann. Die Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales bestätigte die Kürzungen, wies die Kritik aber zurück. Die zwei betroffenen Projekte leisteten eine wichtige Arbeit. Für die Mitarbeiter der Projekte klinge das wie Hohn, sagte eine Sprecherin des Wohlfahrtsverbands. Man hoffe, dass der am Montag tagende Sozial- und Gesundheitsausschuss des Abgeordnetenhauses die Kürzungen rückgängig mache. das

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