NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Motorradfahrer tödlich verletzt:

1200 Euro Strafe für Autofahrer



Nach einem tödlichen Unfall mit einem 26-jährigen Motorradfahrer ist ein Autofahrer zu einer Geldstrafe von 1200 Euro verurteilt worden. Der 34-jährige Biologe sei beim Linksabbiegen „einen einzigen Moment unachtsam gewesen“, hieß es am Dienstag im Urteil wegen fahrlässiger Tötung. Der Mazda-Fahrer war im September 2011 in Malchow unterwegs. Er habe sich bei grüner Ampel „sehr langsam in Bewegung gesetzt“, sagte der Angeklagte unter Tränen. Das Motorrad, das stadteinwärts fuhr, habe er übersehen. Nach Aussage eines Zeugen war der entgegenkommende Biker deutlich erkennbar. Laut Gutachten war das Opfer vor der Ampel mit maximal 67 km/h unterwegs. Aufgrund einer mangelhaften Beschilderung sei Tempo 70 erlaubt gewesen. K.G.

Postbote stahl teure Handys:

Zwei Jahre Haft auf Bewährung

Kunden warteten vergeblich auf ihre hochwertigen Mobiltelefone: Ein Paketbote hatte 29 Sendungen mit Smartphones abgefangen. Von Dezember 2011 bis zum Juni 2012 verursachte der 39-Jährige einen Schaden von rund 20 000 Euro. Am Dienstag saß der Kraftfahrer vor einer Amtsrichterin und gestand pauschal über seinen Verteidiger. Der Bote war für eine Bande aus Afrika aktiv, sind die Ermittler überzeugt. Er erhielt für jedes Handy 50 Euro in bar. Bald aber wollte er nicht mehr, sagte sein Verteidiger. Doch die Bande habe ihn nicht mehr vom Haken gelassen. Der Bote, der meist in Reinickendorf unterwegs war, fälschte Unterlagen und unterschrieb mit falschen Namen. 1450 Euro hatte er bekommen. Das große Geld machten die anderen. Für den Schaden aber wird wohl er aufkommen müssen. Er erhielt wegen Verletzung des Postgeheimnisses und Urkundenfälschung zwei Jahre Haft auf Bewährung. K.G.

Konflikt um neue Leitung der Eliteschule des Sports

Kein Einvernehmen bei der Besetzung des Leitungspostens an der Charlottenburger Poelchau-Schule. Beide Kandidaten bekamen keine Mehrheit in der Schulkonferenz. Die Schule favorisiert die Bewerbung eines Poelchau-Lehrers, der Fachleiter für den Schlüsselbereich Sport ist. Er kam aber nicht in die engere Wahl der Senatsverwaltung, weil er aufgrund seiner niedrigeren Besoldungsstufe sowieso chancenlos sei, ist zu hören. Die besten Chancen werden einem Bewerber eingeräumt, der in der Bildungsverwaltung arbeitet. Er habe allerdings bei seiner Vorstellung in der Schulkonferenz einen „unvorbereiteten“ Eindruck gemacht und bringe nicht die nötigen Vorkenntnisse mit,sagte ein Elternvertreter am Dienstag. Der bisherige Leiter, Rüdiger Barney, wurde im März pensioniert. Seine Bitte um Verlängerung bis zum Sommer wurde abgelehnt. Er hatte sich für den Fachleiter starkgemacht. sve

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben