NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Foto: AFP

Obama plant Rede

am Brandenburger Tor

Berlin - Berlin bereitet sich hinter den Kulissen bereits auf eine Ansprache des US-Präsidenten Barack Obama am Brandenburger Tor vor. Es gebe eine behördeninterne Anfrage, ob der Bezirk Mitte für einen solchen Auftritt Obamas eine Sondernutzungserlaubnis für den Platz des 18. März erteilen würde, sagte der Leiter des Tiefbau- und Landschaftsplanungsamtes des Bezirks, Harald Büttner, am Donnerstag. „Wenn die Bundesregierung dem zustimmt und wenn die Sicherheitsaspekte eine Rede Obamas zulassen, dann machen wir das.“ Wie berichtet, wird Obama vermutlich im Ritz-CarltonHotel am Potsdamer Platz wohnen. dpa

Eskalation um Latin-Sound-Festival

im Strandbad Plötzensee

Berlin - Das groß angekündigte und prominent besetzte „Berlin-Latin-Sound-Festival“ will nicht mehr ins Strandbad Plötzensee in Wedding. Grund seien rassistische Beleidigungen des multinationalen Teams. Die Mitarbeiter des von den Berliner Bäder-Betrieben verpachteten Bades sollen laut Veranstalter Jan Stens sein Team beleidigt und aufgefordert haben, „nach ,Negerland’ zurückzukehren“. Es sei der Stromstecker gezogen und er im Büro verprügelt worden. Jetzt prüfe man, in den Yaam-Club umzuziehen. Bei der Polizei hieß es, beide Parteien hätten Strafanzeigen gestellt. Badvertreter waren abends nicht zu erreichen. kög/tabu

Stadtentwicklungssenator gegen

Zaun für den Tiergarten

Eine Einzäunung des 210 Hektar großen Tiergartens aus naturschutzfachlichen Gründen hält SPD-Stadtentwicklungssenator Michael Müller für „nicht erforderlich“. Entsprechende Pläne des Bezirks seien „kritisch zu hinterfragen“. Müller sagte im Parlament, man habe „sehr gut ohne Zaun in den letzten Jahren gelebt“. Er betonte die „Erholungsfunktion“ der größten Berliner Parklandschaft. Zudem habe das Land gemeinsam mit dem Bezirk Mitte, der Polizei und Feuerwehr ein Sicherheitskonzept erarbeitet. sib

Nach Asylbewerber-Suizid fordert

Flüchtlingsrat Untersuchung

Eisenhüttenstadt - Nach dem Suizid des 20-jährigen Asylsuchenden Juma A. aus dem Tschad im Erstaufnahmelager Eisenhüttenstadt fordern Flüchtlingsinitiativen eine unabhängige Untersuchung. Wohl aus Angst vor der Abschiebung nach Italien hat sich der Mann am Mittwoch in der Asyleinrichtung erhängt. Mitarbeiter einer Beratungsstelle und Freunde hätten von psychischen Problemen berichtet, A. soll den Suizid sogar angekündigt haben, weiß der Flüchtlingsrat Brandenburg. epd

Streit um Fahrstil:

Frau schwingt den Schlagstock

Berlin - Gegen eine Mercedes-Fahrerin wird jetzt wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung sowie Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt. Sie hatte am Mittwoch nach einem Streit mit einem anderen Mercedes-Fahrer Rot gesehen und mit dem Schlagstock die Seitenscheibe dessen Fahrzeugs demoliert. Die 32-Jährige geriet gegen 20.20 Uhr auf der Kurfürstenstraße Richtung Bahnhof Zoo laut Polizei „mit dem Insassen eines weiteren Mercedes in verbale Auseinandersetzungen über ihren Fahrstil“. Beide Autos hielten an einer Rot zeigenden Ampel an der Kurfürstenstraße, Ecke Schillstraße. Wutentbrannt sei die Frau ausgestiegen und habe versucht, die verriegelte hintere Beifahrertür des anderen Mercedes zu öffnen. Als dies nicht gelang, holte sie einen Teleskopschlagstock und zertrümmerte damit die hintere rechte Seitenscheibe – und fuhr dann mit ihrem Auto davon. Ein im Mann im Fond konnte sich noch wegdrehen und blieb unverletzt. Die Kontrahenten kannten sich nicht.tabu

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