NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Unwetter legt Handys still:

O2-Netz zusammengebrochen

Kein Empfang, das Handy ungewohnt still: Zehntausende O2-Mobilfunkkunden in Berlin und Brandenburg rätselten am späten Freitagnachmittag, ob ihr Handy nicht mehr funktioniert oder das O2-Netz zusammengebrochen ist. Tatsächlich gab es bis in die Nacht hinein kein Funknetz mehr, weil Blitze während des vorangegangenen heftigen Unwetters in Übertragungsantennen eingeschlagen waren oder die Funksignale in der Atmosphäre erheblich gestört hatten. Man bemühe sich, den Schaden schnellstmöglich zu beheben, hieß es am Abend beim Anbieter O2. Voraussichtlich würden die Störungen noch während der Nacht behoben. CS



Großrazzia gegen Kokainhändler: Wohnungen und Bars durchsucht

Großrazzia gegen eine Bande von Kokainhändlern: Rund 280 Polizeibeamte, darunter ein Spezialeinsatzkommando (SEK), haben am Donnerstagabend bei einer Großrazzia gegen eine Bande von Kokainhändlern insgesamt 17 Wohnungen, sechs Bars, ein Wettbüro und einen Spätverkaufsladen durchsucht. Die Einsätze auf Anordnung der Staatsanwaltschaft betrafen Ziele im gesamten Stadtgebiet. Sieben Personen überwiegend türkischer Abstammung wurden festgenommen. Die 18- bis 53 Jährigen werden dringend verdächtigt, in einschlägigen Lokalen Koakain verkauft zu haben. Bei ihnen wurden Rauschgiftpäckchen und Waffen gefunden. Bei einem weiteren Einsatz am frühen Freitagvormittag nahmen Beamte zwei mutmaßliche Drogenhändler am U-Bahnhof Adenauer Platz fest. Nachdem es den Polizisten vor zwei Tagen gelungen war, einen 30-jährigen Konsumenten zu stellen und einen Drogenbunker auf einem Kinderspielplatz in der Paulsborner Straße auszuheben, führte die Spur zu dem 19- und 27-jährigen Duo. Die beiden Beschuldigten sollen im Bereich des U-Bahnhofs mit Drogen gehandelt haben.CS



Koalition will Berliner Clubs

besser schützen

Der Senat soll bestehende Clubs besser schützen. Einen entsprechenden Antrag des Medienausschusse hat das Abgeordnetenhaus am Donnerstag beschlossen. Die Opposition enthielt sich, ihr Änderungsantrag wurde abgelehnt. „Der Senat wird aufgefordert, den Bestandsschutz für bestehende Einrichtungen der Musik- und Clubkultur zu verbessern und zu prüfen, wie diese Zielsetzung durch eine Änderung der baurechtlichen Rahmenbedingungen unterstützt werden kann“, heißt es in dem Papier.

Unter anderem sollen Bauherren künftig , wie berichtet, bei Wohnungsbauprojekten direkt neben Clubs auf eigene Kosten für ausreichenden Schallschutz sorgen oder den Clubs besseren Lärmschutz zahlen. Die Bezirke müssten über Baupläne und Genehmigungsverfahren helfen, Clubs und Musikeinrichtungen zu sichern. In der Vergangenheit mussten mehrere Einrichtungen in Berlin wegen Lärmschutzklagen schließen oder teuren Lärmschutz nachrüsten. Es heißt, der Antrag sei eine stadtentwicklungspolitische Ergänzung zum eher wirtschaftspolitischen Musicboard, mit dem das Land die Popmusikszene stärken will. Die Stadtentwicklungsverwaltung bestätigte, dass das Thema bei der Erneuerung der Bauordnung auf jeden Fall berücksichtigt werde. spa

Drei junge Leute fremdenfeindlich

beleidigt und mit Flaschen beworfen

In der Neuköllner Ziegrasstraße haben vier Unbekannte in der Nacht zu Freitag zwei junge Frauen türkischer Herkunft und ihren Begleiter fremdenfeindlich beleidigt und mit einer Glasflasche beworfen. Wie die Polizei mitteilte, soll der angegriffene Mann zuvor eine Frau aus der Vierer-Gruppe angerempelt, sich danach aber bei ihr entschuldigt haben. Daraufhin hätten die vier Unbekannten den 23-Jährigen sowie die beiden Frauen fremdenfeindlich beleidigt und beworfen. Eine der Frauen soll ein Kopftuch getragen haben. Die Angegriffenen konnten ausweichen und blieben unverletzt. Der Staatsschutz ermittelt nun wegen Beleidigung und versuchter gefährlicher Körperverletzung.epd

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