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Howoge und Gewobag bauen neu

und kaufen Wohnungen dazu

Die öffentlichen Wohnungsunternehmen stocken ihre Bestände auf, um mehr Wohnraum bereitstellen zu können: Die Gewobag hat zum 1. Juli 950 Einheiten hinzugekauft und die Howoge kündigte eine Neubauoffensive an. Sie wolle bis 2018 rund 3000 Neubauwohnungen erstellen. Sie scheue sich auch nicht, mit privaten Investoren Eigentumswohnungen errichten, sagte eine Sprecherin. Auch mit Baugruppen sei man im Gespräch. Die Gewobag, die mit einem Bestand von 57 000 Wohnungen wie die Howoge mit 54000 Wohnungen zu den größten Vermietern bundesweit gehört, kaufte 860 Wohnungen hinzu, vor allem in Neukölln, Wedding und Moabit. Es sei von Quadratmetermietpreisen von neun bis zwölf Euro sei auszugehen Der neue Bestand umfasst in der Mehrzahl Gründerzeitbauten, die vor 1918 errichtet wurden, teilte das Unternehmen mit. Die landeseigene Gesellschaft vermietet 50 000 Wohnungen ihres Bestandes in Lichtenberg und Hohenschönhausen; 70 Prozent davon sind Plattenbauten in Großsiedlungen.. In Karlshorst sollen ehemalige Studentenwohnheime der Hochschule für Technik und Wirtschaft bis Herbst 2015 saniert und umgebaut werden, für 400 Wohneinheiten. Auf dem 73 000 Quadratmeter großen Grundstück der ehemaligen Kinderklinik Lindenhof (Gotlindestraße/Lichtenberg) sollen ab 2015 rund 400 Wohneinheiten entstehen. Reinhart Bünger

Intercity verfehlte Hauptbahnhof

wegen falsch gestellter Weiche

Weil er auf ein falsches Gleis geleitet worden war, verfehlte am Mittwochnachmittag ein Intercity-Zug der Bahn sein Ziel im Hauptbahnhof. Der aus Köln kommende Zug sollte über Wannsee und Jungfernheide in das Untergeschoss des Hauptbahnhofs fahren. Im Stellwerk wurden aber nach Angaben eines Bahnsprechers die Weichen so gestellt, dass der Zug auf dem Nordring nicht zum Hauptbahnhof abzweigte, sondern weiter bis zum Bahnhof Gesundbrunnen fuhr. Von dort ging es dann über den Nordring zurück zum Hauptbahnhof. Die Weiche war dann richtig gestellt. Die Ursache der Panne ist noch unklar. Durch den Umweg erreichten die Fahrgäste ihr Ziel mit elf Minuten Verspätung. kt

30 Personen bewerfen Polizisten

mit Steinen und Flaschen

Zu einem tumultartigen Zusammenstoß kam es am Mittwoch Mittag im Görlitzer Park in Kreuzberg. Einer Zivilstreife war gegen 13.15 Uhr in Höhe des Rosengartens ein 24-jähriger Mann beim Rauschgifthandel aufgefallen. Als die Beamten den Mann überprüfen wollten, riss er sich los und schlug um sich. Plötzlich kam eine Gruppe von etwa 30 Personen hinzu und fing an, die Beamten mit Steinen und Flaschen zu bewerfen. Nachdem ein Polizist sein Pfefferspray und sein Kollege die Dienstwaffe gezogen hatte, beide dann mehrmals „Polizei“ riefen und die Menge warnte, näher zu kommen, hielten die Männer Abstand. Die Polizisten konnten den Festgenommenen dann aus dem Park führen. Der 24-Jährige hatte neun Tütchen mit Cannabis sowie rund 400 Euro dabei, vermutlich der Verkaufserlös. Dann wurde Unterstützung angefordert – und einer der Flaschen- und Steinewerfer wiedererkannt. Der Mann wurde vorläufig unter dem Verdacht des Landfriedensbruchs festgenommen. Bei anschließenden Kontrollen fanden die Beamten im Park noch weitere zehn Cannabistütchen, die aber niemandem zugeordnet werden konnten. Die beiden Männer wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. aty/kög

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