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Polizei musste Streit

in arabischer Großfamilie schlichten

Berlin – Nach einer Messerattacke eines 20-Jährigen auf seinen 50-jährigen Onkel ist am Sonntagabend der Streit innerhalb einer arabischen Großfamilie eskaliert. Als die Polizei gegen 20 Uhr in der Tiergartener Körnerstraße eintraf, um die Körperverletzung aufzunehmen, erschien plötzlich die 45-jährige Lebensgefährtin des Verletzten, um gegen diesen ihrerseits Anzeige wegen Körperverletzung zu erstatten. Denn der 50-Jährige soll sie in der Vergangenheit mehrfach angegriffen haben. Letztlich liefen dann etwa 50 Familienangehörige und Bekannte zusammen, die sich untereinander beschimpften und bedrohten, aber sich auch gegen die Beamten wendeten. 40 Polizisten waren im Einsatz. Einige der Beteiligten haben den Nachnamen des früheren „Präsidenten“ Mahmoud Al-Z. Ha

Prozess wegen des Überfalls

auf eine über 90-Jährige

Berlin - Die Täter hatten die alte Dame zufällig auf dem Balkon ihrer Steglitzer Wohnung gesehen und hofften auf leichte Beute. Sein Onkel habe vorgeschlagen, sich durch einen Trickdiebstahl Geld zu verschaffen, gestand der 20-jährige Neffe am Montag vor dem Landgericht. Er habe bei der Frau geklingelt und sich als Mann von den Wasserwerken ausgegeben. Der 38-jährige Onkel sei heimlich gefolgt. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass die beiden Männer aus Hannover sowie weitere Komplizen im April nach Berlin kamen, um gezielt ältere Menschen in deren Wohnungen zu bestehlen. Als die fast 92-jährige Rentnerin misstrauisch geworden war und telefonieren wollte, sei sie gewaltsam auf das Sofa gedrückt und angeschrien worden, hieß es in der Anklage. Der alten Dame sei es gelungen, auf den programmierten Notruf zu drücken. K.G.

Haasenburg-Heime: Jugendlicher bestätigt Misshandlungsvorwürfe

Potsdam - Auch der zweite aus einem Haasenburg-Heim in Brandenburg ausgerissene, aber zurückgekehrte Jugendliche aus Hamburg hat die Misshandlungsvorwürfe gegen den Betreiber gegenüber dem Landesjugendamt bestätigt. „Er hat geschildert, was er bei Anti-Aggressionsmaßnahmen erlebt hat“, sagte eine Sprecherin des Bildungsministeriums . „Er hat damit in Teilen Dinge bestätigt, die auch der andere Jugendliche ausgesagt hat.“ Ein 15-Jähriger aus dem Saarland war früher zurückgekehrt und befragt worden. Seine Aussagen waren Auslöser dafür, dass Bildungsministerin Martine Münch (SPD) einen Belegungsstopp für die Haasenburg-Heime und ein Beschäftigungsverbot gegen drei Mitarbeiter verhängte. Ein weiterer 16-Jähriger aus Berlin gilt noch als vermisst. Die Haasenburg GmbH kündigte Klage vor einem Verwaltungsgericht gegen den Belegungsstopp an. axf

Greifswalder Straße stadteinwärts

nach Wasserrohrbruch gesperrt

Berlin - Die Greifswalder Straße in Prenzlauer Berg ist am späten Abend auf allen Fahrspuren stadteinwärts gesperrt worden. Wie die Polizei mitteilte, war gegen 21.30 Uhr gemeldet worden, dass ein Druckwasserrohr geplatzt sei. Es wurde befürchtet, dass die Straße unterspült wurde. Tsp

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