NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Vermeintliche Sittenwächter verprügeln Flüchtlingspaar in Heim

Eisenhüttenstadt - Flüchtlinge aus Tschetschenien haben in der Zentralen Aufnahmestelle Eisenhüttenstadt ein anderes Ehepaar angegriffen und verletzt. Brandenburgs Innenministerium bestätigte am Sonnabend den Vorfall vom 26. Juli. Demnach überfielen zehn Personen das aus dem Kaukasus stammende Paar. Mitarbeiter des Wachschutzes seien schnell zur Stelle gewesen, dennoch traten die Männer der 23 Jahre alten Frau in den Bauch. Der Mann sei durch Schläge schwer verletzt worden. Zum möglichen Anlass der Attacke konnte das Ministerium zunächst nichts sagen. Eine Sprecherin bestätigte aber am Sonntagabend, es gebe Hinweise darauf, dass die Männer als selbst ernannte „Sittenwächter“ handelten, um vermeintlich islamische Moralstandards durchzusetzen. Berichte, nach denen die Frau schwanger war und durch die Attacke ein ungeborenes Kind verlor, dementierte die Sprecherin. Nach derzeitigem Kenntnisstand sei die Frau nicht schwanger gewesen. Beide Opfer sind inzwischen in einem anderen Asylbewerberheim in Brandenburg untergebracht. Auch der mutmaßliche Anführer der Angreifer sei in eine andere Einrichtung verlegt worden. Tsp/dpa

Brutaler Überfall in Kreuzberg:

Opfer mehrfach in Hand geschnitten

Berlin - Vier unbekannte Straßenräuber haben in der Nacht zum Sonntag einen 25-jährigen Mann auf der Moritzstraße in Kreuzberg brutal überfallen und an der Hand mit mehreren Schnitten verletzt. Laut Polizei forderten sie ihr Opfer gegen 1.50 Uhr früh auf, sein Handy herauszugeben. Als sich der 25-Jährige weigerte, hielten ihn drei der Täter fest, während ihm ein Vierter mit einem Teppichmesser mehrfach in den Handrücken schnitt. Danach flüchtete das Quartett mit der Beute. CS

Autofahrer übersieht Motorrad:

Mann auf Krad schwer verletzt

Berlin - Beim Zusammenstoß mit einem Personenwagen ist ein Motorradfahrer in der Nacht zum Sonntag in Neukölln schwer verletzt worden. Ersten Ermittlungen zufolge übersah der Kfz-Fahrer gegen 19.45 Uhr beim Abbiegen von der Sonnenallee in den Dammweg das entgegenkommende Krad. Der Motorradfahrer wurde zur stationären Behandlung in eine Klinik gebracht.CS

Berliner können Datenaustausch

für Volksentscheid widersprechen

Berlin - Wer vor dem Volksentscheid über die Rekommunalisierung der Berliner Energieversorgung am 3. November keine Informationen zu dem Thema zugeschickt bekommen möchte, kann noch bis zum 2. September Widerspruch gegen die Weitergabe seiner Meldedaten einlegen. Wie die Senatsverwaltung für Inneres mitteilte, werden ansonsten Informationen wie Name, akademische Grade und Anschrift an die Initiatoren des bevorstehenden Volksentscheides weitergegeben. Wer dies nicht will, muss schriftlich Widerspruch bei einem Bezirksamt (Amt für Bürgerdienste bzw. Bürgeramt) oder beim Landesamt für Bürger- und Ordnungsangelegenheiten einlegen (Zentrale Einwohnerangelegenheiten, Friedrichstr. 219, 10958 Berlin). Anzugeben sind Vor- und Nachname, Geburtsdatum sowie die gegenwärtige Anschrift, der Widerspruch ist eigenhändig zu unterschreiben. Die Stimmberechtigten können ihren Widerspruch gegen die Weitergabe ihrer Daten nur einheitlich geltend machen, also für alle weiteren Volksbegehren/Volksentscheide und alle Wahlen. Durch gesonderte Erklärungen kann der eingetragene Widerspruch allerdings jederzeit widerrufen werden. Tsp

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