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Piraten kritisieren Schulgründung

Ein ambitioniertes Vorhaben der Bildungsverwaltung missfällt den Piraten. „Kein anderes Bundesland leistet sich eine teure staatliche internationale Schule, wie Berlin sie mit der Nelson- Mandela-Schule hat. Jetzt soll es sogar eine zweite geben“, kommentierte Bildungspolitiker Martin Delius am Dienstag das aktuelle Vorhaben der Bildungsverwaltung, eine Art „Mandela II“ zu gründen. Da die Mandela-Schule ihre Plätze zu 80 Prozent für hoch mobile Familien von Diplomaten und Führungskräften vorhalte, handele es sich um eine Klientel, „die sich auch eine kostenpflichtige freie Schule leisten könnte“, findet Delius. Berlin gehört mit einem Anteil von rund zehn Prozent zu den Bundesländern mit der höchsten Privatschulquote. Wie berichtet, möchte die Bildungsverwaltung „Mandela II“ im früheren Gebäude des ehemaligen Kleist-Gymnasiums in Mitte unterbringen. Die Umbaukosten sind noch unbekannt.sve

Brand durch technischen Defekt

Es war offenbar keine Brandstiftung: Das Feuer im Festsaal Kreuzberg Ende Juli soll durch einen technischen Defekt verursacht worden sein. So sieht es derzeit die Staatsanwaltschaft. Doch die Ermittlungen dauern noch an. Es seien sehr umfangreiche Unterlagen zu prüfen. Bei dem Großbrand war der Festsaal fast vollständig zerstört worden. tabu

Wettbewerb für Alex-Hochhaus

Für das Wohnhochhaus am Alexanderplatz hat der Architekturwettbewerb begonnen. Das bestätigte Projektentwickler Hines. Neun Büros würden sich beteiligen, im Oktober sollen die Ergebnisse vorliegen. Auch Stararchitekt Hans Kollhoff werde einen Entwurf abliefern. Kollhoff hatte den Masterplan für den Alex entworfen, von dem das aktuelle Bauvorhaben abweicht. Das hatte er scharf kritisiert. loy

Jonny K.: Plädoyers ab Montag

Im Prozess um die tödliche Prügelattacke auf den 20-jährigen Jonny K. hat das werden ab Montag die Plädoyers erwartet. Den sechs Angeklagten von 19 bis 25 Jahren wird Körperverletzung mit Todesfolge vorgeworfen. Sie sollen Jonny K. in der Nacht zum 14. Oktober am Alex grundlos mit Schlägen und Tritten attackiert haben. Einer seiner Freunde wurde schwer verletzt. K.G.

Tödliche Unglücke beim Baden

Nach dem Tod einer 13-Jährigen im Freibad Lübars am Samstag konzentrieren sich die Ermittlungen nach Tagesspiegel- Informationen jetzt auf den 17-jährigen Cousin, der auf das Mädchen aufpassen sollte. Der Vorwurf lautet auf fahrlässige Tötung. Am Dienstagabend meldete die Polizei einen weiteren Badeunfall: Gegen 20.15 Uhr war im Malchower See die Leiche einer etwa 55-Jährigen gefunden worden. Näheres war zunächst unklar. obs

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