NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Rollstuhlfahrerin stürzte unter Zug

Eine Rollstuhlfahrerin ist am Dienstagnachmittag auf dem S-Bahnhof Prenzlauer Allee unter einen anfahrenden Zug gestürzt. Wie die Bundespolizei am Abend mitteilte, rollte sich die 49-Jährige nach Zeugenaussagen beim Eintreffen des Zuges selbst in den Gleisbereich. Sie erlitt schwere Verletzungen und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei geht von einer versuchten Selbsttötung aus. Der Fahrer des Zuges musste wegen eines Schocks ebenfalls in ärztliche Behandlung. Der Verkehr auf der Strecke der S-Bahn 42 wurde zwischen 16.15 und 18 Uhr unterbrochen. Eine S-Bahn mit 190 Passagieren, die auf halbem Weg zum Bahnhof war, musste auf freier Strecke evakuiert werden. lvt/kt

Tod nach OP: Haft für Chirurgen

Berlin – Der Schönheitschirurg hatte einen dritten Prozess um den Tod einer 49-jährigen Patientin erzwungen, es blieb aber bei Haft: Gegen den 63-jährigen Reinhard S. wurden wegen Körperverletzung mit Todesfolge fünfeinhalb Jahre Gefängnis verhängt, zudem ein vierjähriges Berufsverbot. Die Patientin hatte sich 2006 in der Charlottenburger Tagesklinik den Bauch straffen lassen. Obwohl der Eingriff dreieinhalb Stunden dauerte, habe er keinen Anästhesisten hinzugezogen, warfen ihm später die Richter vor. Als es zu einem Herzstillstand kam, habe er es unterlassen, sofort für intensivmedizinische Versorgung der Frau zu sorgen. S. bestritt stets Fehler und behauptete, andere Ärzte seien verantwortlich.K.G.

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