NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Schuss auf Klinikgelände:

Polizei vermutet Suizidversuch

Berlin - Der 36-Jährige, der am Mittwoch durch einen Kopfschuss im Park des Schöneberger Auguste-Viktoria-Krankenhauses schwer verletzt wurde, wollte offenbar Suizid begehen. Dies haben laut Staatsanwaltschaft die derzeitigen Ermittlungen ergeben. Cengiz T. soll bereits vor der Tat gegenüber anderen gesagt haben, dass er sich umbringen wolle. Zeugen hatten vor dem Schuss einen lautstarken Streit zwischen mehreren Männern auf der Parkbank gegenüber der Klinik gehört. Der Schwerverletzte wurde notoperiert und in eine andere Klinik verlegt. Cengiz T. lebt nur wenige hundert Meter entfernt von dem Klinikgelände. In der vergangenen Zeit ist er durch kleinere Straftaten aktenkundig bei der Polizei: Darunter Drogendelikte und Unfallflucht. 1995 soll Cengiz T. einen Rentner niedergeschossen haben. Diese Tat findet sich ebenfalls in der Akte. Weitere Details gab die Staatsanwaltschaft dazu nicht bekannt. Die Ermittlungen dauern an. tabu

In Menschenmenge gerast:

Fahrer sitzt in U-Haft

Berlin - Der 23-Jährige, der am Mittwochabend auf einem Neuköllner Parkplatz in der Lahnstraße mit einem Auto in eine Menschenmenge gerast war, sitzt wegen versuchten Mordes in Untersuchungshaft. Hintergrund ist laut Staatsanwaltschaft ein Streit zwischen zwei serbischen Familien, der zuvor auf dem Parkplatz eskaliert war. Laut Polizei soll es dabei um eine geplante Straftat in Serbien gegangen sein. Da eine Familie nicht mehr mitmachen wollte, sei der 23-Jährige auf mehrere dieser Mitglieder mit dem Auto zugerast. Dabei wurden zwei Männer schwer und drei leicht verletzt. Der mutmaßliche Täter flüchtete zunächst zu Fuß und meldete sich später auf einem Polizeirevier. tabu

Wahlplakate beschädigt:

Acht Festnahmen

Berlin - Sieben Männer und eine Frau sind in der Nacht zu Donnerstag in Kreuzberg festgenommen worden, weil sie Wahlplakate beschädigt haben sollen. Ein Zeuge hat gegen 2.15 Uhr die Polizei gerufen, nachdem er eine Gruppe dabei beobachtet hatte, wie sie entlang der Forster und Reichenberger Straße mehrere Wahlplakate diverser Parteien herunterrissen und teilweise Aufkleber („Wahlboykott.tk“) darauf anbrachten. Die Beamten nahmen die Tatverdächtigen im Alter zwischen 18 und 33 Jahren am Paul-Lincke-Ufer fest. Bei einer 18-Jährigen fanden die Beamten mehrere Aufkleber, bei einem ihrer Begleiter zudem eine Spraydose mit schwarzer Farbe. Nach der Aufnahme der Personalien durften die Verdächtigen, die laut Polizei der linken Szene angehören, wieder gehen. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt. tabu

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