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Hartz-IV-Empfänger scheitert mit Klage zur Übernahme von Flugkosten

Ein Hartz-IV-Empfänger darf zum Familienbesuch nach Australien fliegen, aber nicht um jeden Preis. Das hat jetzt das Berliner Sozialgericht entschieden. Ein Rechtsanwalt, der von seiner Familie getrennt lebt, hatte beim Gericht beantragt, das Jobcenter Charlottenburg-Wilmersdorf zur Übernahme der Flugkosten von 6338 Euro zu verpflichten. Das Gericht lehnte den Antrag ab. Das Jobcenter könne die Übernahme der Flugkosten zwar nicht grundsätzlich ablehnen, müsse aber nicht die im konkreten Fall „wegen der kurzfristigen Reiseplanung“ besonders hohen Kosten akzeptieren.

Der Rechtsanwalt, der aufstockende Leistungen bezieht, wollte seine Kinder besuchen, die bei der Mutter leben. Einer Kostenübernahme hatte das Jobcenter auch grundsätzlich zugestimmt. Nur die eingereichten Kostenvoranschläge fielen jedesmal durch. loy

Maxi starb an Organversagen

und wird nicht präpapriert

Nach der Obduktion der Stadtbärin Maxi steht fest: Das Tier war schwer krank. Die 27 Jahre alte Bärin ist laut Mittes Bezirksstadtrat Carsten Spallek (CDU) an „multifaktoriellem Organversagen“ gestorben. Die Braunbärin hatte massive innere Blutungen aus dem Kreislaufsystem in die Körperhöhlen, Organe, Haut und Muskulatur hinein. Es habe eine Kombination aus Blutarmut, einer kranken Niere, einer beginnenden Leberzirrhose sowie einer verringerten Anzahl von Blutplättchen gegeben. Im Landeslabor obduzierte Tiere wie Maxi könnten nicht präpariert werden, sagte Spallek auf Anfrage. Erst im Sommer hatten vier Tierärzte Maxi in Augenschein genoommen, so etwas sei aber nicht abzusehen gewesen. Bei dem fünf Jahre älteren Muttertier Schnute werde geprüft, ob es transportfähig sei für einen möglichen Umzug in ein Einzelgehege im Bärenpark Müritz. kög

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