NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Nach Tod eines Zweijährigen

Haftbefehl gegen Freund der Mutter



Berlin - Nach dem Tod eines zweijährigen Jungen in Berlin ist gegen den Freund der Mutter Haftbefehl erlassen worden. Dem 26-Jährigen werde Totschlag zur Last gelegt, teilte der Sprecher der Staatsanwaltschaft am Donnerstag mit. Der 26-Jährige habe zugegeben, dem Jungen mit der Faust in den Bauch geboxt zu haben. Der Kleine war vor einer Woche mit Hämatomen und schweren inneren Verletzungen in ein Krankenhaus gekommen. Er konnte nicht gerettet werden. Laut Staatsanwaltschaft erlitt der Junge „stumpfe Gewalt gegen den Unterbauch“. Die Mutter und ihr Freund hatten anfangs angegeben, der Kleine habe sich bei einem Sturz auf dem Spielplatz verletzt. dpa

Charlottenburg-Wilmersdorf

will die alten Kant-Garagen retten

Berlin - Der Abriss der denkmalgeschützten Kant-Garagen in der Charlottenburger Kantstraße ist erst einmal vom Tisch: „Ich werde den Abrissantrag des Eigentümers ablehnen“, kündigte Bezirksbaustadtrat Marc Schulte (SPD) an. Auch der BVV-Stadtplanungsausschuss stimmte für die Rettung der ältesten deutschen Hochgarage aus dem Jahr 1930. Die Eigentümerfirma Pepper – bekannt als Betreiber des Europa-Centers – hatte eine Einladung des Ausschusses ausgeschlagen und äußerte sich auch auf Nachfrage nicht. Schulte will ein „deutliches Zeichen setzen“: Wer ein Baudenkmal besitze, müsse damit „verantwortungsvoll umgehen“, statt es verkommen zu lassen. Der Ausschuss forderte Gespräche über mögliche neue Nutzungen wie „E-Mobility“, ein Fahrradparkhaus oder ein Automuseum. CD

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