NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Linken-Sprecher findet Morddrohung an seiner Wohnungstür

Hakan Tas, innenpolitischer Sprecher der Linken im Abgeordnetenhaus, ist vermutlich von Rechtsextremen mit dem Tod bedroht und rassistisch beleidigt worden. Laut einer Mitteilung der Linken wurden die Drohungen an die Tür von Tas’ Privatwohnung geschmiert – und das, obwohl der Politiker seine Wohnanschrift seit längerem geheim hält. Schon Anfang der Woche hatten Linken-Politiker Drohbriefe der rechtsextremen NPD erhalten.kat

Blutiger Streit in Friedrichshain: Mann mit Messer schwer verletzt

Bei einer Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppen von Männern wurde am Samstagmorgen ein 30-Jähriger schwer verletzt. Der Streit war gegen 4.50 Uhr in der Frankfurter Allee auf Höhe des Ring-Centers aus ungeklärten Gründen ausgebrochen. Ein 25-Jähriger zerschlug im Verlauf des Streits zunächst eine Glasflasche auf dem Kopf des Opfers, anschließend griff ein 19-Jähriger das Opfer mit einem Messer an und fügte ihm mehrere Stichwunden zu. Die Polizei konnte beide Täter festnehmen. kat

Abtreibungsgegner protestieren

vor dem Kanzleramt

Rund 2000 Abtreibungsgegner haben am Samstagnachmittag vor dem Kanzleramt demonstriert und sind danach in einem Schweigemarsch zum Lustgarten gezogen. Niemand habe das Recht, das Leben eines Ungeborenen zu beenden, sagte ein Redner. Die Selbstbestimmung einer Schwangeren ende da, wo das Leben eines ungeborenen Menschen betroffen sei. Parallel demonstrierten in der Nähe rund 200 Menschen für sexuelle Selbstbestimmung und gegen Bevormundung von Frauen, auch einige Femen-Aktivistinnen traten auf. Im Vorfeld war es zu Auseinandersetzungen um den Ort der Abschlusskundgebung gekommen. Die Abtreibungsgegner wollten sie im Berliner Dom stattfinden lassen, das Domkirchenkollegium hatte dies untersagt. sk

Rechtsextremisten demonstrieren zum Wahlkampf-Endspurt

Die rechtsextremen Parteien NPD, Pro Deutschland und Die Rechte haben am Sonnabend in verschiedenen Bezirken demonstriert. Die NPD veranstaltete eine Kundgebung mit 30 Teilnehmern in Hellersdorf, 130 Gegendemonstranten störten mit lauter Musik. Pro Deutschland protestierte vor linksalternativen Einrichtungen in Friedrichshain-Kreuzberg, vor dem Rathaus Kreuzberg und am Oranienplatz. Etwa zehn Rechtspopulisten nahmen teil, bei zeitweise bis zu 350 Gegendemonstranten, wie es am frühen Abend bei der Polizei hieß. Die Rechte zog auch mit einem Lautsprecherwagen und 60 Anhängern vom S-Bahnhof Lichtenberg zum Nöldnerplatz. Der Demonstrationszug musste umgeleitet werden, weil sich Gegendemonstranten entlang der Route sammelten. 1500 Polizisten wurden eingesetzt, laut Polizei blieb es friedlich.kat

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