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Truman Plaza: Investor macht umstrittene Fassade heller



Im Streit um die Fassadengestaltung an der Truman Plaza, bei dem wohl wichtigsten Bauvorhaben in Steglitz-Zehlendorf, hat der Investor eine Lösung versprochen. Dem Tagesspiegel sagte Ludwig-Maximilian Stoffel: „Auch für unseren persönlichen Geschmack ist die Fassade zu dunkel. Wir haben uns jetzt im Einvernehmen bereit erklärt, Veränderungen vorzunehmen und diese auch abzustimmen.“ Wie berichtet, hatte der Bezirk den Investor wegen der grauen Fassade heftig kritisiert. Nun scheint eine juristische Auseinandersetzung vom Tisch zu sein. Ein Interview mit dem Investor lesen Sie auf dem Zehlendorf Blog unter: www.tagesspiegel.de/zehlendorf. ale

Berliner Senat gegen Facebook

in Schulen und Verwaltung

Die Berliner Landesregierung hat ihre Position bekräftigt, dass Mitarbeiter von Schulen und Behörden dienstlich keine sozialen Medien wie Facebook nutzen sollten. „Der Senat bekräftigt die Empfehlung, in der öffentlichen Verwaltung, zu der auch die öffentlichen Schulen gehören, derzeit auf den Einsatz von Facebook zu verzichten“, teilt Bildungsstaatssekretär Mark Rackles in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage des CDU-Abgeordneten Burkard Dregger mit, die am Sonnabend veröffentlicht wurde. Als Begründung werden Bedenken von Datenschützern genannt. Daher sollten auch Lehrer nicht mit ihren Schülern via Facebook kommunizieren. lvt

Mehr als 1000 Menschen demonstrierten gegen hohe Mieten

Unter dem Motto „Keine Profite mit der Miete“ demonstrierten am Sonnabend laut Polizei um 1000, laut Veranstalter sogar 2500 Menschen gegen die Wohnungssituation in Berlin. Zahlreiche Gruppen hatten für die Veranstaltung mobilisiert, die um 14 Uhr auf dem Lausitzer Platz in Kreuzberg begann und über die Oberbaumbrücke zum Boxhagener Platz in Friedrichshain führte. Sie war Teil eines bundesweiten Aktionstages „Die Stadt gehört uns allen“. Die Polizei war mit mehreren Hundertschaften präsent, die Atmosphäre war aber friedlich. Transparente thematisierten den Streit um Brachen und Bauprojekte wie die an der Cuvry-, der Bautzener und der Crellestraße. Ha

Mann nach Streit in der Kneipe durch Messerstich schwer verletzt

Mit schweren Stichverletzungen musste am späten Freitagabend ein 26-Jähriger ins Krankenhaus gebracht werden. Sein gleichaltriger Begleiter hatte sich gegen 18.30 Uhr in einer Kneipe in der Kleiststraße mit einem dritten Gast gestritten und war vom Wirt vor die Tür gesetzt worden. Dort auf dem Gehweg zog der Streitsüchtige ein Messer und rammte es seinem ebenfalls aus der Slowakei stammenden Freund unvermittelt in den Rücken. Erst als Zeugen im Lokal aufmerksam wurden, flüchtete der Messerstecher in die Kalckreuthstraße. Dort wurde er wenig später in der Kneipe Pinocchio festgenommen. Das Motiv ist unklar. Das Opfer ist außer Lebensgefahr. Ha

Senat: 700 Berliner waren von Bundestagswahl ausgeschlossen

Bei der Bundestagswahl waren 702 volljährige Berliner mit deutscher Staatsbürgerschaft vom Wahlrecht ausgeschlossen. Das teilte Innensenator Frank Henkel (CDU) auf eine Anfrage der Grünen-Abgeordneten Jasenka Villbrandt mit, die am Sonnabend veröffentlicht wurde. In knapp 380 Fällen waren dies Menschen mit Behinderungen, für die ein gerichtlich bestellter Betreuer zuständig ist, in knapp 320 Fällen sind es Menschen, die sich nach Strafverfahren in psychischen Krankenhäusern befinden. Henkel kündigte an, die Regelungen politisch überprüfen zu wollen. Vorher wolle man das Ergebnis einer Studie zur Wahlbeteiligung von Behinderten abwarten. lvt

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