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Intensivtäter Nidal R. kommt

erneut vor Gericht



Berlin – Der wohl bekannteste Intensivtäter Berlins saß in einem Porsche Cayenne, als er sich mit der Polizei in Schöneberg eine wilde Verfolgungsjagd lieferte. Am Ende waren sechs Fahrzeuge zum Teil erheblich beschädigt und zwei Personen leicht verletzt. Nun kommt ein neuer Prozess auf Nidal R. zu. Die Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen den 31-Jährigen erhoben. Zwölf Straftaten sind darin aufgelistet, die R. zwischen November 2012 und 30. Juni begangen haben soll. Es geht um Raub, Körperverletzung, Fahren ohne Fahrerlaubnis und Unfallflucht. Als Jugendlicher war R. unter dem Namen „Mahmoud“ bekannt geworden. Zehneinhalb Jahre saß R. bereits hinter Gittern. Im November soll er erneut als Gewalttäter aufgefallen sein. Die Anklage legt ihm einen Überfall auf einem U-Bahnhof in Neukölln zur Last, bei dem ein Mann geschlagen und ausgeraubt wurde. Bei den weiteren elf Vorwürfen geht es um Verkehrsdelikte. K.G.

Sägeblatt von Trennschleifer

verletzt Bauarbeiter tödlich

Berlin - Ein 38-jähriger Bauarbeiter ist am Freitagnachmittag bei einem tragischen Arbeitsunfall im Neuköllner Ortsteil Buckow ums Leben gekommen. Beim Abbruch eines Gebäudes am Waldmeisterdamm benutzte der Mann einen Trennschleifer, um ein Stahlteil durchzuschneiden. Dabei löste sich nach ersten Ermittlungen das rotierende Sägeblatt und verletzte den Mann tödlich. Auch ein Notarzt konnte ihm nicht mehr helfen. CS



Bremse und Gas verwechselt:

Auto rammt Obststand

Berlin - Weil er Bremse und Gas verwechselte, geriet ein 70-jähriger Fahrer beim Abbiegen am Freitagvormittag in Köpenick ins Schleudern, streifte einen vor ihm haltenden Pkw und fuhr auf dem Bürgersteig in einen Obststand hinein. Mehrere Kunden und die Verkäufer des Standes an der Ecke Müggelheimer Straße/Pablo-Neruda-Straße konnten noch rechtzeitig zur Seite springen.CS

Schlangenlinien gefahren und

Plätze im Auto getauscht

Berlin - Letztlich war es auch egal, welcher der Männer am Steuer saß: Betrunken waren beide, und beide hatten keinen Führerschein. Direkt vor einer Polizeistreife tauschten am Donnerstagnachmittag die Insassen eines Chryslers die Plätze. Die Beamten fuhren hinterher und als die Schlangenlinien größer wurden, stoppten sie das Fahrzeug.  Da entstand ein Tumult im Wagen, und erneut wurden die Plätze getauscht – mit einem dritten Insassen. Mit gezogenen Waffen traten die Beamten an den Wagen heran, aus diesem schlug eine Alkoholwolke, zwei leere Wodkaflaschen kullerten umher. Während der Kontrolle erschienen vier Familienangehörige und Freunde der Männer, die den Beamten drohten. Auch sie wurden überprüft.  Gegen einen 33-Jährigen lag ein Haftbefehl wegen Einbruchs vor, er wurde in ein Gefängnis gebracht. Alle Personen stammen aus Bulgarien und haben keinen Wohnsitz in Berlin. Ha

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