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Senat: Keine Gefahr für Reisende

nach Asbestfund in Flughafen Tegel



In einigen Gebäuden des Berliner Flughafens Tegel wurde Asbest verbaut, wie jetzt durch eine Anfrage der Piratenfraktion bekannt wurde. Der Senat sieht keine Gefahren für Reisende. Als Antwort auf eine Kleine Anfrage des Piraten-Abgeordneten Martin Delius teilte die Senatsverwaltung für Finanzen mit, dass die krebserregenden Asbest-Fasern in wenigen Gebäudeteilen verbaut wurden. Es bestehe aktuell aber kein Handlungsbedarf, da die „fraglichen Gebäudeteile nicht geöffnet oder demontiert werden“. Asbesthaltige Teile von wichtigen technischen Einrichtungen wie den Abgasanlagen der Notstromaggregate seien bereits Anfang der neunziger Jahre erneuert worden. Eine genaue Aufstellung möglicher Altlasten ist laut Finanzverwaltung erst nach einem Ende des Flugbetriebs möglich, das sich durch die verzögerte Inbetriebnahme des BER immer wieder verschiebt. So bleibt die Frage offen, ob die Asbestbelastungen Pläne möglicher Nachnutzungen durchkreuzen und eine teure Sanierung ansteht. Die Flughafenanlagen entstanden in den sechziger und siebziger Jahren, damals wurde Asbest wegen seiner Feuerfestigkeit oft verbaut. Die krebserregende Wirkung der Substanz wurde erst später bekannt. ho

Keine Entwarnung

nach überstandener Masern-Welle
Seit zwei Wochen werden in Berlin keine Neuerkrankungen an Masern mehr gemeldet. Gesundheitsexperten gehen deshalb davon aus, dass der im Februar 2013 in der Stadt begonnene Ausbruch der gefährlichen Krankheit für beendet erklärt werden kann. Wie berichtet waren deutschlandweit mehr als 1500 Menschen an Masern erkrankt, davon fast 500 in Berlin. Im Sommer hatte es zeitweise wöchentlich mehr als 40 Neumeldungen gegeben. Die Sprecherin der Senatsgesundheitsverwaltung, Franciska Obermeyer, will dennoch keine Entwarnung geben. „Eine Lehre aus dem Ausbruch ist, dass jeder seinen Impfstatus überprüft und sich wenn nötig impfen oder nachimpfen lässt“, sagte sie dem Tagesspiegel. Hinzu komme, dass es in anderen Bundesländern weiterhin Neuerkrankungen an Masern gibt. das

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