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Windkraftwerk in Pankow

kann doch gebaut werden

Berlin - In Pankow darf doch ein neues Windrad gebaut werden. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung wird das unter Auflagen zulassen. Seit 2008 bemüht sich, wie berichtet, die Neue Energie Berlin GmbH (NEB) um die Genehmigung. Der Senat hatte es zunächst abgelehnt, da sich die Pankower Naturschutzbehörde gegen den Bau wehrte. Nach einer Entscheidung des Verwaltungsgerichts prüfte der Senat erneut. „Wir kennen bisher weder den Bescheid noch die Auflagen“, sagt Peter Weber, Geschäftsführer der NEB, dazu. Eine mögliche Auflage könne sein, das Rad während bestimmter Jahreszeiten mit Rücksicht auf die Vögel abzuschalten oder Grünflächen im Ausgleich zu gestalten. Das 186 Meter hohe Rad soll auf einem Acker im Ortsteil Malchow entstehen. kku

Ehemaliges Dahlemer Krankenhaus wird zum Medizinstandort ausgebaut

Berlin - Auf dem Gelände des ehemaligen orthopädischen Krankenhauses Oskar-Helene-Heim an der Dahlemer Clayallee rollen Bagger an: Es entsteht ein medizinisches Zentrum mit rund 20 Arztpraxen, einem Wellnesscenter der Kette MeridianSpa, einer Seniorenresidenz der Marke Ayano, einer Kita und Fachgeschäften aus dem Gesundheitsbereich. Am Freitag legten Berliner Investoren den Grundstein, die Eröffnung ist für Ende 2014 geplant; Wellnesscenter und Seniorenwohnanlage sollen 2015 folgen. CD

SEZ-Eigentümer hält Neubau

eines Sportzentrums für möglich

Berlin - Die Zukunft des Sport- und Erholungszentrums SEZ ist noch immer ungewiss. Eigentümer Rainer Löhnitz nannte am Freitag zwei Optionen: Abriss oder Umgestaltung des Geländes. In den vergangenen Monaten hatte Löhnitz dem Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg drei Bauvoranfragen vorgelegt, die alle abgelehnt wurden. Das Bezirksamt will per Bebauungsplan eine Sport- und Freizeitnutzung festsetzen, während sich Löhnitz auf dem Gelände auch ein Hostel, Stellplätze für Wohnmobile und Ferienwohnungen vorstellen kann. Nur so sei eine Erhaltung des SEZ möglich, sagte Löhnitz. Andernfalls sieht er keinen anderen Weg als den Abriss. ntw

Häftling springt in der Ausländerbehörde aus dem Fenster

Berlin - Ein 24-jähriger Häftling ist aus einem Fenster im ersten Stock der Ausländerbehörde etwa 3,5 Meter in die Tiefe gesprungen und geflohen. Er sollte einen neuen Pass erhalten und war von zwei Polizisten begleitet worden. Als die Beamten ihm die Handschellen abgenommen hatten, nutzte der 24-Jährige die Gelegenheit zur Flucht. Der 24-jährige Algerier saß seit August in der Jugendstrafanstalt Plötzensee ein. Er war wegen Handels mit Betäubungsmitteln zu 14 Monaten Haft verurteilt worden. kat

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