NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Brandanschlag auf S-Bahn-Kabel blieb ohne Auswirkungen auf Verkehr



Ein Brandanschlag auf Kabel der S-Bahn ist ohne Auswirkungen auf den Schienenverkehr geblieben. Laut Polizei hatten Bahntechniker am Mittwoch gegen 10.40 Uhr nach einer Störungsmeldung an der S-Bahnstrecke Erkner-Ostkreuz ein verbranntes Kabel sowie einen aufgedeckten Kabelkanal entdeckt. Die Tat in Höhe der Rummelsburger Schlichtallee dürfte sich gegen 4.30 Uhr ereignet haben. Polizisten fanden Reste von Brandlegungsmitteln. Aufgrund der redundanten Bahnsysteme kam es zu keinen Auswirkungen auf den Schienenverkehr. Der Polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen. Im Mai 2011 hatte ein Brandanschlag auf das zentrale Kabel der Deutschen Bahn am Ostkreuz zu massiven Ausfällen und Verspätungen bei S-Bahnen und Regionalzügen geführt. Damals hatten sich militante Atomkraftgegner zu dem Anschlag bekannt. ac

Bus zur Notbremsung gezwungen:

30-Jähriger soll in Psychiatrie

Ein 30-jähriger Mann, der einen BVG-Doppeldecker der Linie 100 in Mitte zu einer Notbremsung gezwungen hatte, entschuldigte sich vor dem Landgericht für seine Aktion. Ihm sei es darum gegangen, in ein Krankenhaus zu kommen, sagte der Beschuldigte. Er leidet seit Jahren unter psychischen Problemen. Bei dem Vorfall am 11. Oktober 2012 war er auf den Bus zugerannt. Der 45-jährige Fahrer konnte eine Kollision nur durch eine Vollbremsung verhindern. Mehrere Fahrgäste stürzten. Eine Frau erlitt einen Nasenbeinbruch sowie eine Gehirnerschütterung, zwei weitere Prellungen. Im Prozess um Körperverletzung und gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr strebt die Staatsanwaltschaft die Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus an. K.G.

Drogen-Prozess: 69-Jähriger

als Bandenchef angeklagt

Fünf Monate lang soll ein 69-jähriger Rentner in Prenzlauer Berg einen Handel mit Rauschgift gesteuert haben. Mit drei mutmaßlichen Komplizen im Alter von 50 bis 59 Jahren muss er sich seit Mittwoch vor dem Landgericht verantworten. In zwei Cafés im Winsviertel in Prenzlauer Berg sollen die Männer „in einer unbestimmten Vielzahl von Fällen“ Kokain, Amphetamine und Cannabis verkauft haben. Michael W., der wegen seiner geringen Rente Grundsicherung erhält, gilt als Kopf der Gruppe. Er soll die Drogen beschafft und den Handel organisiert haben. Die Fahnder waren den Angeklagten durch ein anderes Verfahren auf die Spur gekommen. Eine Konsumentin soll die Männer belastet haben. Im Prozess um bandenmäßigen Drogenhandel schwiegen sie zunächst. K.G.

Jugendliche nach mutmaßlichem Einbruch in Zehlendorf gefasst

Die Polizei hat am Dienstag zwei Jugendliche festgenommen, die in Verdacht stehen, in ein Einfamilienhaus in Zehlendorf eingebrochen zu sein. Die 44-jährige Eigentümerin hatte gegen 14.50 Uhr vier Fremde in ihrem Haus in der Bülowstraße bemerkt, als sie vom Einkauf zurückkam. Die Unbekannten flüchteten sofort. Die Frau rief die Polizei. In der Nähe nahmen die Beamten zwei 15 und 16 Jahre alte Verdächtige fest und beschlagnahmten Beweismittel. tabu

Neue U-Bahn-Werkstatt

für 15 Millionen Euro

Nach 25 Monaten Bauzeit hat die BVG am Mittwoch offiziell eine neue Halle für die Wartung der Züge in der U-Bahn-Werkstätte Grunewald beim Olympiastadion eröffnet. Dort werden die Züge des sogenannten Kleinprofils der Linien U 1 bis U 4 gewartet. 500 Fahrzeuge gehören zum Bestand. kt

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