NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Gesundbrunnen: Für 54 Stunden

fahren Busse statt S-Bahnen



Das wird ein hartes Wochenende für S-Bahn-Fahrgäste im Bereich des Nordkreuzes in Gesundbrunnen. Weil zwölf Weichen instandgesetzt werden, müssen Fahrgäste der Linien S 1, S 2, S 25 und S 8 von Freitag, 21.45 Uhr, bis voraussichtlich Montag, gegen 1.30 Uhr, auf Busse umsteigen. Die S 9 aus Schönefeld endet im Bahnhof Bornholmer Straße statt in Pankow, und auf dem Ring verlängert sich die Fahrzeit um zehn Minuten. Busersatzverkehr gibt es auf der S 1 und S 25 zwischen Nordbahnhof und Bornholmer Straße sowie der S 2 und S 8 zwischen Nordbahnhof und Blankenburg. Auf dem Ring müssen Fahrgäste in beide Richtungen im Bahnhof Gesundbrunnen den Zug wechseln und zehn Minuten auf den Anschluss warten. Mit dem konzentrierten Bauen will die Bahn weitere Wochenendsperrungen vermeiden. kt

Charlottenburger Kantstraße wird drei Tage lang zur „Designmeile“

Charlottenburger Händler und Institutionen laden von Freitag bis Sonntag erneut in die „Designmeile Kantstraße“ ein. Zum Auftakt eröffnet das Stilwerk an der Ecke Uhlandstraße am Freitag um 18.30 Uhr die Ausstellung „For better living“. Zum Programm zählen weitere Ausstellungen, City-West-Führungen, Rundgänge durch die Hotels Aletto am Zoo und „Das Stue“ in Tiergarten oder Teestunden im Waldorf-Astoria (www.designmeile-berlin.com). CD

Königin-Luise-Kirche Waidmannslust feiert 100-jährigen Geburtstag

Mit einer „Langen Waidmannsluster Nacht“ feiert die evangelische Königin-Luisen-Gemeinde, Bondickstraße 76, am heutigen Freitag ihr 100. Jubiläum. Von 17 Uhr bis Mitternacht gibt es in der Kirche Orgelmusik von Barock bis zu Jazz und Pop, Lesungen und Kabarett. Im Pfarrhaus erklingen Saxophon, Klavier und Geige und werden Märchen für Erwachsene erzählt. Am Sonntag um 10 Uhr predigt Landesbischof Markus Dröge beim Festgottesdienst. clk

Diebe schleppten Geldautomaten mit Sackkarre weg

Wieder wurde ein Geldautomat gestohlen – diesmal auf dem Gelände des Auguste-Viktoria-Krankenhauses in Schöneberg. Zeugen hatten in der Nacht zu Donnerstag gegen zwei Uhr gesehen, wie Personen den Automaten per Sackkarre zum Fahrzeug transportierten. Als die Polizei kam, waren die Diebe fort. tabu

Prozess um Mord

an Discochef

Sieben Monate nach dem Mord an Clubbetreiber Jochen Strecker hat sich einer der beiden mutmaßlichen Täter vor dem Landgericht geäußert. „Mir soll eine Tat angelastet werden, die ich nie begangen habe“, erklärte der 29-jährige Marek F. über seinen Anwalt. Zugleich belastete er den Mitangeklagten. Michael M. habe ihm gestanden, dass er mit der Sache zu tun habe. Der 33-Jährige schwieg vor Gericht. Sicher scheint: Jochen Strecker ließ seinen Mörder am 3. März in seine Wohnung in Wilmersdorf. Der Mann, der 28 Jahre lang den „First Club Berlin“ führte, soll mit M. verabredet gewesen sein. Der vorbestrafte Mann aber habe unvermittelt auf den 59-Jährigen eingestochen. M. soll danach F., den er 2010 in Haft kennengelernt hatte, die Tür geöffnet haben. Aus Sicht der Anklage stach auch F. zu, weil Strecker noch lebte. Mit der EC-Karte des Opfers und einer gefälschten Cartier-Uhr seien die Täter geflohen. Zwei Wochen später wurden M. und F. festgenommen. Einer hatte die Uhr. K.G.

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