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Flüchtlinge vom Brandenburger Tor

haben ihre Wohnungen bezogen

Die 25 Flüchtlinge, die im Oktober am Brandenburger Tor mit einem Hunger- und Durststreik für bessere Lebensbedingungen für Asylbewerber demonstrierten, haben am Wochenanfang die Räume der Kreuzberger Gemeinde Heilig-Kreuz-Passion verlassen können. Sie bezogen die von der katholischen Aachener Siedlungs- und Wohnungsgesellschaft gestellten Wohnungen in Neukölln. Dort können die 23 Männer und zwei Frauen im Alter von 19 bis 40 Jahren bis Ende Januar bleiben. Noch keinen Umzugstermin gibt es allerdings für die Bewohner aus dem Flüchtlingscamp am Oranienplatz. Sie werden in eine Einrichtung eines freien Trägers der Wohnungslosenhilfe ziehen. sik

Tür kaputt: JVA-Häftling

muss aus Zelle befreit werden

Unplanmäßig saß ein 50-jähriger Häftling vorvergangene Woche mehrere Stunden in seiner Zelle fest. Laut Justizsprecherin Lisa Jani hatte das Schließsystem der JVA Heidering in Großbeeren versagt: Als die Hafträume aufgeschlossen werden sollten, ließ sich zwischen dem 21. und 27. Oktober insgesamt viermal eine Zellentür nicht öffnen. „Bei drei Türen konnten wir das Problem schnell beheben, bei der vierten haben wir uns – weil kein Notfall bestand – für eine sanfte Öffnung entschieden“, sagt Jani. In einer siebenstündigen Aktion wurde das Türschloss ausgetauscht. Zum Häftling auf der anderen Seite der Tür habe durch eine Luke die ganze Zeit Kontakt bestanden. Ihm wurde für den Folgetag eine verlängerte Freistunde angeboten. Es habe sich um ein „marginales Problem“ gehandelt, sagt Jani, dennoch seien alle Türen der JVA kontrolliert worden. Ein weiterer Fehler sei nicht aufgetaucht. Die 2013 in Betrieb genommene JVA Heidering gilt als eine der modernsten Anstalten Europas. Mit dem Schließsystem hatte es bereits während des Probebetriebs Probleme gegeben. kku

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