NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Geldautomat im Arbeitsamt gesprengt

Berlin - Unbekannte beschädigten in der Nacht zu Montag einen Automaten in einem Jobcenter in Kreuzberg. Der Wachmann eines Unternehmens in der Rudi-Dutschke-Straße hörte gegen 23.30 Uhr einen lauten Knall und sah dann den erheblich beschädigten Eingangsbereich der gegenüberliegenden Arbeitsagentur. Ferner beobachtete der Angestellte zwei Maskierte, die flüchteten. Nach den bisherigen Erkenntnissen hebelten die Täter zunächst ein Fenster auf und gelangten in das Gebäude. Im Vorraum sprengten sie auf noch zu klärende Weise einen Automaten, der der Auszahlung von Sozialleistungen dient. In welcher Höhe die Unbekannten Beute erlangen konnten, ist derzeit nicht bekannt. Ha

BVG geht vor Fahrgästen

wieder in die Knie

Berlin - Busse der BVG werden sich an Haltestellen wieder automatisch absenken, um den Einstieg zu erleichtern. Die BVG erfülle damit einen Beschluss des Abgeordnetenhauses vom Sommer, sagte Sprecherin Petra Reetz. Bisher hatte die BVG noch gehofft, die Abgeordneten umstimmen zu können. Sie wollte durch den Verzicht auf das automatische Absenken, Kneeling genannt, jährlich 1,9 Millionen Euro sparen, weil die Technik aufwendig und störanfällig sei und durch erhöhten Treibstoffverbrauch auch noch die Umwelt belastet werde. Deutschlandweit sei sie das einzige große Unternehmen mit dieser Praxis. Beim Test habe es zudem kaum Beschwerden gegeben, sagte Reetz. Die Argumentation hatte Abgeordnete und Behindertenbeauftragten des Landes aber nicht überzeugt. Sie wollen eine barrierefreie BVG. Die Automatik könne innerhalb von drei Wochen wieder eingeführt werden, sagte Reetz. kt

Güterzuglokomotive bei

Vetschau entgleist

Vetschau - Beim Überfahren einer Weiche zum ehemaligen Heizkraftwerk Vetschau entgleiste am Montag die Lokomotive eines Güterzuges. Die Strecke Berlin-Cottbus war von 5.30 Uhr bis 7 Uhr unterbrochen. Laut Bundespolizei kam es bei elf Zügen zu einer Gesamtverspätung von mehr als sieben Stunden. kt

Termin für kostenloses WLAN

steht noch nicht fest

Berlin - Der kostenlose WLAN-Zugang in Berlin lässt weiter auf sich warten. Auch wenn schon jahrelang darüber diskutiert wird, kann der Senat noch immer keinen genauen Termin für den Start nennen. Der Chef der Senatskanzlei, Björn Böhning, begründete dies am Montag im parlamentarischen Ausschuss für digitale Verwaltung, Datenschutz und Informationsfreiheit damit, dass man nicht nur punktuell über einzelne Betreiber sogenannte Insellösungen anbieten möchte. Stattdessen soll der freie WLAN-Zugang für mindestens 30 Minuten weiträumig möglich sein. Der Ausschuss beschloss, dass Dächer von Gebäuden des Landes für Installation von Antennen und Routern bereitgestellt werden. Vor allem für Touristen, die hohe Roaming-Gebühren für WLAN zahlen müssen, ist der freie Zugang in der Stadt interessant. sik

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