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Nur nicht hängen lassen. Die Gegner kletterten am Morgen in die Bäume, die gefällt werden sollten. Foto: dpa
Nur nicht hängen lassen. Die Gegner kletterten am Morgen in die Bäume, die gefällt werden sollten. Foto: dpaFoto: dpa

Schüler muss nach Messerstich seine Schule verlassen

Der polizeibekannte 16-jährige Schüler, der einen 14-jährigen schulfremden Jungen am 12. November durch einen Stich in den Rücken verletzt haben soll, muss seine Schule verlassen. Dies hat die Klassenkonferenz der Fritz-Kühn-Schule beschlossen. Die Bestätigung des Votums durch die Schulkonferenz steht noch aus und soll nächste Woche erfolgen. Ein Mitschüler des 16-Jährigen, der auch handgreiflich geworden sein soll, kommt mit einem schriftlichen Verweis davon, darf also auf der Schule bleiben. Dies erfuhr der Tagesspiegel am Freitag aus dem Umfeld der Schule. Dem Vernehmen nach lagen die Gründe für den Übergriff im persönlichen Bereich. Wie berichtet, sollen die beiden Täter morgens früh unerlaubt die Schule verlassen haben. In der Nähe kam es dann zu dem Zwischenfall. sve

Blankenfelde-Mahlow:

Revision gegen Flugrouten-Urteil

Im Streit um die Flugrouten am BER-Flughafen legt Blankenfelde-Mahlow Revision gegen das Urteil des Oberverwaltungsgerichts ein. Dieses hatte im September entschieden, dass die Gemeinde bei Starts gen Westen nachts nicht überflogen werden darf. Von 6 Uhr bis 22 Uhr ließen die Richter aber die geplanten Geradeausflüge zu. Dagegen geht die Gemeinde nun vor. Das Zentrum wird bereits bei Landungen aus Westen überflogen. Eine Doppelbelastung durch Starts und Landungen sei unzumutbar, erklärte Bürgermeister Ortwin Baier. Die Lärmbelastung müsse verteilt werden. kt

Protest gegen Weiterbau der A 100:

Umweltschützer hocken auf Bäumen

Mitglieder der Umweltorganisation Robin Wood haben am Freitag an der Neuköllnische Allee Bäume besetzt, die im Zusammenhang mit dem Weiterbau der Autobahn 100 gefällt werden sollen, und so nach eigenen Angaben ein halbes Dutzend Bäume vorläufig gerettet. Am Morgen hatten die Rodungsarbeiten unter Polizeischutz begonnen; bis zum Nachmittag lagen etwa 30 Bäume am Boden. Auf einem Baum auf einem Privatgrundstück, der ebenfalls der Autobahn weichen muss, haben die Umweltschützer ein Baumhaus eingerichtet – nach ihren Angaben mit Zustimmung des Eigentümers, gegen den ein Verfahren zur Herausgabe des Grundstücks läuft. Klagen gegen den Weiterbau der A 100 hat das Bundesverwaltungsgericht 2012 zurückgewiesen. Der Bau des 3,2 Kilometer langen Abschnitts soll 473 Millionen Euro kosten und 2021/2022 fertig sein. kt

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