NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Sohn des getöteten Steuerberaters aus Westend weiter in Haft



Der Sohn des erschossenen Steuerberaters Ingo W. (49) aus Westend muss weiterhin in Haft bleiben. Das Gericht hat bei einem Haftprüfungstermin dem Antrag auf Freilassung nicht stattgegeben. Dies bestätigte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Der 16-Jährige steht unter dringendem Tatverdacht, seinen Vater am 12. August in dessen Kanzlei in der Leistikowstraße erschossen zu haben. „Es besteht der Vorwurf des Mordes, und es liegt ein dringender Tatverdacht vor“, hieß es als Begründung für die Ablehnung. Dass der Gymnasiast gut integriert und aus einem sozial angesehenen Elternhaus komme, führe nicht automatisch dazu, dass er von der U-Haft verschont werde. Damit muss der Jugendliche auch das Weihnachtsfest im Gefängnis verbringen. Der nächste Haftprüfungstermin ist erst wieder im Januar möglich. tabu

Eltern beunruhigt: Verwirrter spricht Mädchen in Gesundbrunnen an

Ein laut Polizei offenbar geistig verwirrter Mann beunruhigt Eltern und Kinder am Gesundbrunnen Center in Wedding. Der etwa 30-Jährige sprach Schülerinnen an und drückte ihnen Zettel in die Hand. Darauf schrieb er, sie sollten ihn anrufen oder ihm eine SMS senden. Zugleich legt der eventuell pädophil veranlagte Mann den Kindern nahe, sie sollten den Kontakt für sich behalten. Bei der Polizei heißt es, die Aktivitäten des Mannes seien den Beamten bekannt. Auf den Zetteln stünde aber nichts strafrechtlich Relevantes. Deshalb könne man ihn nicht festnehmen. Man halte „aber ein Auge auf ihn“. CS

Elektro-Rennwagen starten

2015 am Flughafen Tempelhof

Das erste Deutschland-Rennen mit Elektro-Rennwagen der neuen Formel E-Klasse, soll am 30. Mai 2015 in Berlin gefahren werden. Das bestätigte der Internationale Automobilverband FIA am Mittwoch. Als Ort ist das Tempelhofer Feld vorgesehen. Dort soll ein 2,5 bis 3 Kilometer langer Kurs aufgebaut werden. Zehn Teams mit 20 Fahrern sind für die Formel E angemeldet. Einziges deutsches Team ist der Audi-Partner Abt Sportsline. dpa

U5-Tunnelbau gestoppt: „Bärlinde“ darf noch nicht weiterbohren

Acht Wochen pausiert der maschinelle Maulwurf „Bärlinde“ nun schon, der beim Bau der Verlängerung der U-Bahn-Linie 5 die Röhre vom Marx-Engels-Forum zum Brandenburger Tor bohren soll. 430 Meter der 1,6 erforderlichen Kilometer hat sie schon zurückgelegt. Doch an der Museumsinsel stoppt den Tunnelbohrer nun der unerwartet hohe Grundwasseranteil. Wenn es bald weitergeht, will man den Zeitverlust aber wieder aufholen. Allerdings muss dann mehr Grundwasser abgepumpt werden, was mehr kostet. kt

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