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Camp am Oranienplatz:

Henkel hält an Ultimatum fest

Innensenator Frank Henkel (CDU) bleibt dabei, dass das umstrittene Flüchtlingscamp am Oranienplatz bis zum 16. Dezember abgebaut werden muss. Anderenfalls werde er dagegen vorgehen, sagte er am Montag im parlamentarischen Innenausschuss. Mit einer polizeilichen Räumung des Camps ist aber dennoch nicht vor Mitte Januar zu rechnen. Denn zunächst muss Henkel die Bezirksbürgermeisterin von Friedrichshain-Kreuzberg, Monika Herrmann (Grüne), schriftlich auffordern, den Zustand zu beenden. Erst anschließend kann er im Senat ein Bezirksaufsichtsverfahren in Gang setzen, um aktiv werden zu können. Der früheste Termin dafür ist die erste Senatssitzung im neuen Jahr am 7. Januar. Auch Herrmann möchte, dass das Camp abgebaut wird und lediglich ein Protestzelt stehenbleibt. Sie lehnt aber eine Räumung durch die Polizei ab. sik

38 Prozent der Zugfahrten

auf zwei Linien ausgefallen

Um pünktlicher zu werden, sollten die Haltezeiten von Regionalzügen in Berliner Bahnhöfen fahrplanmäßig verlängert werden, fordert der Deutsche Bahnkunden-Verband. Besonders verspätungsanfällig seien die Linien RB 21 und RB 22, die von Potsdam kommend in der Hauptverkehrszeit bis zur Friedrichstraße verlängert werden. Von Anfang Juli bis Ende November seien nur 13 Prozent pünktlich gewesen; 38 Prozent der vorgesehenen Fahrten seien sogar ausgefallen. kt

Bahn verleiht

auch im Winter Fahrräder

Mit der Bahn kann man auch im Winter radeln. Berlin gehört zu den Städten, in denen die Bahn bei ihrem Call-a-Bike-System die Räder nicht in die Winterpause schickt. Allerdings werde die Zahl der Leihräder, die es nur an festen Stationen gibt, reduziert, teilte das Unternehmen am Montag mit. Im nächsten Jahr startet die Saison Mitte März. kt

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