NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Jagdfeld
Jagdfeld

Unbekannte werfen Scheiben

an der SPD-Parteizentrale ein



Berlin - Unbekannte haben in der Nacht zu Dienstag an der SPD-Zentrale in Kreuzberg 14 Scheiben zerstört. Ein Zeuge hatte gegen 1.15 Uhr in der Wilhelmstraße laute Geräusche gehört, bevor er auf der anderen Straßenseite etwa 15 Vermummte sah, die Pflastersteine warfen. Er alarmierte die Polizei. Noch bevor Beamte eintrafen, flüchteten die Täter, zum Teil auf Fahrrädern. Ein Selbstbezichtigungsschreiben liegt vor, zum Inhalt wollte sich die Polizei nicht äußern. das

Ein Geldautomaten gesprengt,

drei weitere beschädigt

Berlin - Gleich mehrere Geldautomaten wurden in der Nacht zu Dienstag das Ziel unbekannter Täter. Gegen 3.35 Uhr sahen Zeugen nach lautem Knall auf der Zwischenebene des U-Bahnhofs Alt-Tempelhof zwei Personen, die sich an einem Geldautomaten zu schaffen machten und dann flüchteten. Ob mit Geld, wird noch ermittelt. Gegen 3.40 Uhr versuchten Unbekannte den Automaten auf dem U-Bahnhof Spichernstraße zu knacken. Gegen 5.25 Uhr galten die Bemühungen zwei Geldautomaten in der Grenzallee. Und bereits gegen 2.30 Uhr detonierte ein Sprengkörper an einem Automaten auf dem S-Bahnhof Neukölln. das

Gericht weist Anklage gegen SPD-Abgeordneten Lehmann ab

Berlin - Die Anklage der Staatsanwaltschaft gegen den SPD-Abgeordneten Rainer-Michael Lehmann wegen Verdacht auf Urkundenfälschung und Betrug wird nicht zur Hauptverhandlung zugelassen. Das entschied das Amtsgericht Tiergarten, eine Beschwerde der Ermittlungsbehörde wies das Landgericht in zweiter Instanz ab. Der Abgeordnete sei „vollständig rehabilitiert“, teilte die SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus am Dienstag mit. Die Vorwürfe, er habe mit falschen Angaben über seine Einkommensverhältnisse die Aufstockung eines Kredits erschwindelt, hätten sich nicht als stichhaltig erwiesen.za

Untreuevorwurf: Gericht lehnt Hauptverfahren gegen Jagdfeld ab

Berlin/Aachen - Das Landgericht Aachen hat die Anklage gegen den Immobilienunternehmer Anno August Jagdfeld, Bauherr des Hotels Adlon, am Dienstag zurückgewiesen und die Eröffnung des Hauptverfahrens abgelehnt. Es bestehe kein hinreichender Tatverdacht bezüglich der Untreuevorwürfe, hieß es. Jagdfelds Verhalten sei von der unternehmerischen Freiheit erfasst. Zwei der etwa 4400 Anleger des Adlon-Fonds, dem das Hotel gehöre, hätten Anzeige gegen Jagdfeld als Geschäftsführer des Fonds erstattet, teilte ein Jagdfeld-Sprecher ergänzend mit. Die Vorwürfe bezogen sich demnach auf Gesellschafterbeschlüsse des Fonds im Zusammenhang mit Erweiterungen des 1997 eröffneten Hotels. Diese Beschlüsse seien mit übergroßer Mehrheit getroffen worden seien. Wie berichtet, zielten die Vorwürfe darauf, Firmen aus der Jagdfeld-Gruppe hätten als Vermieter und Mieter von Adlon-Flächen zu wenig Pacht an die Eigentümer überwiesen. ac

Teil der Einemstraße

trägt einen neuen Namen

Berlin - Nach langem Ringen heißt der Schöneberger Teil der Einemstraße nun Karl-Heinrich-Ulrichs-Straße. Etwa 60 Menschen waren am Dienstag gekommen, um die Enthüllung des Straßenschildes zu feiern. Die Umbenennung hatten Schöneberge Homosexuelle. Ulrichs forderte 1867 die Abschaffung antihomosexueller Gesetze. ver



Auch Sachen säubert künftig

die braune Spree

Potsdam - Die „braune Spree“ und die Rettung des Spreewaldes vor rostiger Ockerbrühe sind jetzt Chefsache in Brandenburg und Sachsen. Das sagte Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) am Dienstag in Potsdam. Er sei Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU), „sehr dankbar“, dass jetzt auch im Spree-Oberlauf, also auf Sachsens Seite vor der Talsperre Spremberg, ein Programm zur Reinigung der Spree anlaufe. thm

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben