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2013 gab es 4200 Demonstrationen in Berlin – so viele wie noch nie



In Berlin hat es in diesem Jahr so viele Demonstrationen wie nie zuvor gegeben. Bis Mitte Dezember zählt die Polizei in der Hauptstadt 4200 Kundgebungen und Aufmärsche. Im Vorjahr seien es 3800 gewesen, sagte Polizeipräsident Klaus Kandt. „Das liegt unter anderem am Wahljahr, in dem immer mehr demonstriert wird als in anderen Jahren.“ Dazu seien Kundgebungen im Zusammenhang mit den Debatten um das Asylrecht, um das Flüchtlingscamp in Kreuzberg und um die Flüchtlingsunterkunft in Hellersdorf gekommen. Viele Demonstrationen seien auch im Zusammenhang mit den Protestbewegungen in der arabischen Welt angemeldet worden. Nur 13 der Demonstrationen wurden von der Polizei als gewalttätig eingestuft. Auf die Frage, ob wegen der steigenden Belastung der Polizei auch der Hauptstadtvertrag mit dem Bund angepasst werden müsste, sagte Kandt, er hoffe, dass der Bund nach 2017, wenn der Vertrag auslaufe, Berlin noch mehr unterstütze. dpa

Streit am Innsbrucker Platz

endet mit Mordversuch

Bei einer Schlägerei zwischen zwei Männergruppen ist ein 18-Jähriger am Donnerstagmorgen durch einen Messerstich in die Lunge schwer verletzt worden. Mindestens fünf Personen waren laut Polizeiangaben vermutlich bereits in der Diskothek „40 Seconds" in der Potsdamer Straße aus noch ungeklärtem Grund in Streit geraten. Gegen 6 Uhr trafen sie unter den S-Bahnbrücken am Innsbrucker Platz erneut aufeinander. Eine Schlägerei brach aus, bei der ein Unbekannter ein Messer zog, dem 18-Jährigen in den Oberkörper stach und die Lunge verletzt. Dann flüchteten die Täter. Die Freunde des Schwerverletzten riefen Polizei und Feuerwehr. Der 18-Jährige wurde mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Die Kripo ermittelt gegen den unbekannten Täter wegen versuchten Mordes. kat



Schwerverletzter bei Massenschlägerei vorm „Maxxim

Bei einer Massenschlägerei in der Joachimstaler Straße in Charlottenburg ist ein 19-Jähriger mit einer zerbrochenen Glasflasche geschlagen und schwer verletzt worden. Der mutmaßliche Täter ist ebenfalls erst 19 Jahre alt und sitzt jetzt in Haft. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei waren in der Nacht zu Donnerstag zwei Gruppen in der Diskothek „Maxxim" in Streit geraten, der Grund ist noch unklar. Das Sicherheitspersonal hatte sie nach draußen verband, daraufhin prügelten insgesamt etwa 20 bis 30 Personen in einer Durchgangspassage in der Nähe aufeinander ein. Dabei zerbrach der 19-jährige Verdächtige eine Glasflasche und schlug damit mehrfach auf Kopf und Oberkörper seines Kontrahenten ein. Der erlitt Schnittwunden an der Stirn, am Hinterkopf und am Rücken und kam ins Krankenhaus. Von Zeugen herbeigerufene Polizisten nahmen den mutmaßlichen Angreifer noch am Tatort fest. Er soll heute einem Haftrichter vorgeführt werden. kat/das

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