NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Mord im Wettbüro:

Siebter Tatverdächtiger in Haft

Die Polizei hat am Mittwoch einen 27-jährigen aus Hamburg stammenden Mann festgenommen, der an dem Mord im Wettbüro in der Residenzstraße beteiligt gewesen sein soll. Wie die Polizei mitteilte, soll der Mann zu der 13-köpfigen Gruppe gehört haben, aus der heraus der 26-jährige Tahir Ö. erschossen wurde. Auftraggeber der Tat war nach den Ermittlungen der Rockerboss Kadir P. (29). Dieser stellte sich und sitzt in Haft, wie bereits fünf weitere Männer. Tsp

Zwölfjähriger findet Pfefferspray: 

17 Schüler leicht verletzt

Am Donnerstagvormittag wurden in Friedrichshagen 17 Schüler durch Pfefferspray verletzt. Der Vorfall ereignete sich gegen 8 Uhr in der Wilhelm-Bölsche-Schule in der Aßmannstraße. Ein 12-jähriges Kind hatte laut Polizei das Spray gefunden und versprüht. Tsp

Bäume fallen für Kanäle

der Wasserbetriebe

Die Wasserbetriebe fällen im März Bäume in Friedenau: einer muss am Schillerplatz weichen, zwei folgen am Friedrich-Wilhelm-Platz, kündigte ein Sprecher jetzt an. Im Herbst werden am Schillerplatz weitere sieben Bäume fallen. Dies sei notwendig, um beim Bau von Stauraumkanälen, die Regenwasser auffangen sollen, Tunnelbohrmaschinen einsetzen zu können. kt

Petition: Zentralrat der Juden

soll bei Gemeinde eingreifen

300 Unterstützer der Neuwahlinitiative in der Jüdischen Gemeinde zu Berlin haben den Zentralrat der Juden in Deutschland mit einer Petition um Hilfe gebeten. Das Gremium und sein Präsident Dieter Graumann mögen „eingreifen“ und die Gemeinde „vor dem endgültigen Niedergang bewahren“ und dafür sorgen, „dass demokratische Spielregeln eingehalten werden“. Die Gruppe reagiert „auf den Versuch des Vorsitzenden der Repräsentantenversammlung (RV), Michael Rosenzweig, das Ersuchen von beinahe 2000 Mitgliedern der Gemeinde um eine außerordentliche Neuwahl mit fragwürdigen Mitteln auszuhebeln“, heißt es in einer Presseerklärung. clk

Ehemalige Eisfabrik-Bewohner

kamen in die Sozialverwaltung

Die bulgarischen Wanderarbeiter, die ehemals in der früheren Eisfabrik in Mitte wohnten, haben am Donnerstag für einige Stunden die Verwaltung von Sozialsenator Mario Czaja (CDU) „besetzt“. Sie verließen die Behörde in der Kreuzberger Oranienstraße wieder, nachdem Czaja ihnen mitgeteilt hatte, dass sie für einige Tage in der Heilig Kreuz Gemeinde in Kreuzberg unterkommen können. sik

» Mehr lesen? Jetzt kostenfrei E-Paper testen!

1 Kommentar

Neuester Kommentar