Berlin : NACHRICHTEN

Weitere Spender für Thomas-Dörflein-Preis gesucht

In den ersten drei Wochen nach Bekanntmachung des neuen Preises in Gedenken an den unerwartet verstorbenen Tierpfleger Thomas Dörflein sind bereits 5000 Euro gespendet worden. Wie Thomas Ziolko von der Gemeinschaft der Förderer von Tierpark und Zoo Berlin e.V. mitteilte, gehören die Wohnungsunternehmen Howoge und GSW, aber auch die Spielzeugfirma „Ministeck“ zu den Unterstützern. Es wird aber noch Geld benötigt, um mit den Zinsen ab Sommer 2009 besonders engagierte Auszubildende zu würdigen. Derzeit machen Ziolko zufolge rund 50 junge Leute eine Ausbildung in Zoo und Tierpark. Weitere Infos unter: www.freunde-hauptstadtzoos.de. kög

Senat und Muslimische Akademie bilden Imame fort

Muslimische Geistliche können ab sofort ein einjähriges berufsbegleitendes Fortbildungsprogramm absolvieren. Der Kurs soll die Imame, die oft aus arabischen Ländern oder der Türkei stammen, mit der Berliner Behördenstruktur vertraut machen, aber auch Kenntnisse über die Gesetze und die deutsche Geschichte vermitteln. Veranstaltet wird das Programm von der Muslimischen Akademie in Deutschland in Zusammenarbeit mit dem Integrationsbeauftragten des Senats und dem Berliner Islamforum. Durch die Fortbildung sollen die Imame in die Lage versetzt werden, den Gemeindemitgliedern in ihrem Alltag, etwa bei der Arbeitsplatzsuche, besser helfen zu können. Am heutigen Mittwoch will Innensenator Ehrhart Körting (SPD) in der Neuköllner Werkstatt der Kulturen (Wissmannstr. 32) den Auftakt zu dem neuen Programm geben. clk

Linke: Berlin soll Mitglied bei Transparency International werden

Das Land Berlin soll nach den Vorstellungen der Linke-Fraktion im Abgeordnetenhaus Mitglied der Antikorruptionsorganisation Transparency International werden. In einem von der Fraktion beschlossenen Antrag wird der Senat aufgefordert, eine entsprechende Selbstverpflichtung gegenüber der Organisation zu erklären, wie eine Fraktionssprecherin am Dienstag mitteilte. Diese Verpflichtung beinhaltet den Angaben zufolge unter anderem, dass Berlin als korporatives Mitglied bei Transparency International den Missbrauch einer anvertrauten Stellung zum persönlichen Nutzen oder Vorteil in jeder Form ablehnt. Bestrebungen gegen Korruption sollten unterstützt und korruptes Verhalten weder in der Verwaltung noch bei politischen Entscheidungsträgern geduldet werden. Eine für alle Beschäftigten verbindliche Verhaltensnorm, die Bestechung und andere Formen der Korruption nicht toleriert, solle einführt werden. Die Linke-Fraktion fordert vom Senat zudem ein Programm zur Schulung von Mitarbeitern für eine aktive Korruptionsvorbeugung.ddp

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