Berlin : NACHRICHTEN

Plakatkampagne soll Volksbegehren „Pro Reli“ unterstützen

Über das laufende Volksbegehren „Pro Reli“ gibt es weiter Streit. Der Vorsitzende der Initiative „Pro Reli“, Christoph Lehmann, bekräftigte am Donnerstag seine Kritik an der Genehmigungspraxis. Diese behindere das Volksbegehren erheblich. Es sei offenbar politisch gewollt, wenn die Initiative jeden Stand einzeln genehmigen lassen müsse, erklärte Lehmann. Dies dauere durchschnittlich einen Monat. So habe „Pro Reli“ bereits im September eine Standgenehmigung in Tempelhof beantragt. Erst vor wenigen Tagen hätten die Behörden darauf geantwortet und Nachfragen gestellt. „Pro Reli“ will nun mit 10 000 Plakaten in ganz Berlin für das Volksbegehren werben. Sie tragen das Motto „Freie Wahl! Zwischen Ethik und Religion“. Bis zum 21. Januar muss die Initiative 170 000 gültige Unterschriften vorlegen, um einen Volksentscheid über ihren Gesetzentwurf zu erreichen. KNA

Cannabis in Spandauer

Fabrikhalle angebaut

Eine 300 Quadratmeter große Cannabisplantage hat die Polizei am Donnerstag in Spandau entdeckt. Sie nahm nach eigenen Angaben drei Männer zwischen 31 und 44 Jahren und eine 47-Jährige fest, die in einer alten Fabrikhalle zwischen Zitadellenweg und Telegrafenweg Hanf angebaut haben sollen. Sie wurden offenbar gerade noch rechtzeitig gefasst: Laut Polizei hatten sie bereits verdächtiges Material in Umzugskartons gepackt.wek

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