Berlin : NACHRICHTEN

Mann und Frau tot in Laube entdeckt:

Polizei schließt Verbrechen nicht aus

In einer Kleingartenkolonie an der Spandauer Straße in Staaken wurden gestern Abend zwei Leichen entdeckt. Nach Polizeiangaben handelt es sich um eine ältere Frau und einen älteren Mann, deren Identität bei Redaktionsschluss noch nicht ermittelt worden war. Nachbarn hatten die Toten blutüberströmt in einer Laube gefunden. Zu Todesursache und Todeszeitpunkt konnte die Polizei gestern noch keine Angaben machen. Man könne aber ein Tötungsverbrechen nicht ausschließen, sagte ein Sprecher. Am heutigen Dienstag sollen die Leichen obduziert werden. das

22-Jähriger starb nach Messerattacke in Reinickendorf

Ein 22-Jähriger, der bei einer Messerattacke in Reinickendorf verletzt wurde, ist am Montag im Krankenhaus gestorben, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Die Polizei sucht weiter dringend Zeugen für die Tat. Nach bisherigen Erkenntnissen war der 22-Jährige am vergangenen Mittwoch mit einem anderen Mann in einem Bus der Linie 124 in Streit geraten. Beide stiegen an der Haltestelle Gorki-/Ziekowstraße aus. Der Fahrer eines nachfolgenden Busses entdeckte kurz danach den blutüberströmten 22-Jährigen und alarmierte die Polizei. Ein in der Nachbarschaft wohnender Arzt versorgte das Opfer bis zum Eintreffen des Rettungswagens. Der junge Mann wurde notoperiert, ein 21-jähriger Tatverdächtiger wenig später festgenommen. Ein Haftbefehl gegen ihn wurde laut Polizei aber nicht erlassen. Die Mordkommission ermittelt. ddp/das

Pro und Contra: Mehrheit gegen frühen Weihnachtsrummel

Weihnachtsmärkte schon Mitte November – das ist der überwältigenden Mehrheit der Tagesspiegel-Leser zu früh. 94,5 Prozent der Teilnehmer sprachen sich bei unserer Pro-und-Contra-Umfrage vom Wochenende dafür aus, dass der Weihnachtsrummel erst nach dem Totensonntag beginnen sollte. Nur 5,5 Prozent freuen sich über einen früheren Auftakt. Ähnliches ergab die Umfrage im Internet: Hier wollen 92 Prozent der Teilnehmer die Weihnachtszeit nicht vorziehen. Tsp

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