Berlin : NACHRICHTEN

Senat legt Kranz

am Grab Thomas Dörfleins nieder

Zwei Monate nach dem Tod von Zoo-Tierpfleger Thomas Dörflein haben Senatsvertreter am Totensonntag ein Gesteck mit dunkelroten Rosen und weißen Lilien am Urnengrab auf dem Spandauer Friedhof In den Kisseln niedergelegt. Der Aufschrift zufolge gedenkt „Der Regierende Bürgermeister von Berlin“. Dörflein war als Ziehvater des Eisbären Knut bekannt geworden, er starb mit 44 Jahren an einem Herzinfarkt infolge einer Thrombose. Sein völlig unerwarteter Tod wurde weltweit von vielen Menschen betrauert, die das von Dörflein begleitete Aufwachsen Knuts verfolgt hatten. Von ihrer Seite gab es auch Kritik – am Zoo, der Dörflein erst Tage nach der Beerdigung mit einem Kranz ehrte; und am Senat, der bis gestern am Grab des Mannes, dessen Popularität dem Zoo Millioneneinnahmen bescherte, kein Zeichen des Gedenkens hinterlassen hatte. kög

23 betrunkene Minderjährige

am Wochenende

Insgesamt 23 betrunkene Kinder und Jugendliche hat die Polizei am Wochenende aufgegriffen. Sechs Minderjährige mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Allein in der Nacht zu Sonntag registrierte die Polizei 13 teilweise stark betrunkene Jugendliche. In der Nacht zuvor waren es zehn Minderjährige. Im Suff hatten mehrere Jugendliche mit einem Nothammer eine Scheibe im Bus der Linie 164 in Treptow beschädigt. tabu

Lebensmüder wollte Haus

in die Luft sprengen

Glimpflich für die Nachbarn ist am Sonnabend der Suizidversuch eines 44-Jährigen in Kreuzberg ausgegangen. Der Mieter einer Wohnung in der Böcklerstraße hatte an der Gasleitung manipuliert, um das Haus in die Luft zu sprengen. Doch nach der Manipulation rief er seinen Bruder an und bat ihn um Hilfe. Der 48-Jährige brachte den Lebensmüden in eine Klinik. Derweil brachte die Feuerwehr die Hausbewohner in Sicherheit, weil sich ein gefährliches Gas-Luft-Gemisch gebildet hatte. Gasag-Experten dichteten die Leitung ab. In der Klinik startete der 44-Jährige einen weiteren Suizidversuch: Er drohte aus dem Fenster im neunten Stock zu springen. Sein Bruder und ein Arzt konnten ihn davon abhalten. tabu

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