Berlin : NACHRICHTEN

Tram darf neue Haltestelle nutzen

Mit einer mehrwöchigen Verspätung hat die BVG jetzt die neu gebaute Haltestelle der Straßenbahn am U-Bahnhof Frankfurter Tor in Friedrichshain in Betrieb genommen. An der Ende Oktober fertiggestellten Haltestelle durften die Bahnen auf Anordnung der Aufsichtsbehörde zunächst nicht halten, weil nach deren Ansicht Hinweisschilder fehlten. Züge verschiedener Baureihen der Linien M 10 und 21 halten dort an unterschiedlichen Haltestellen. Mit der neuen Anlage wird der Zugang von der Straßenbahnhaltestelle zur U-Bahn erleichtert. Insgesamt haben die Arbeiten an diesem Umsteigeknoten nach BVG-Angaben 2,5 Millionen Euro gekostet. kt

Ex-Freund drohte mit Gasexplosion

Das Haus geräumt, die Bugenhagenstraße in Moabit teilweise gesperrt. Ein Mann hatte bei der Feuerwehr und bei der Mutter seiner Ex-Freundin angerufen und mit einer Explosion gedroht. Mal sprach er von einer Bombe, dann davon, dass er den Gashahn aufdrehen und sich samt Haus in die Luft sprengen werde. Laut Urteil wollte der 38-Jährige seine Ex-Freundin erpressen, zu ihm zurückzukehren. Die Anrufe hatten am 28. September einen Großeinsatz zur Folge. Es gab keine Bombe, die Gasleitung war intakt. Seitdem saß Doru S. in Untersuchungshaft. Das Gericht verurteilte ihn zu einem Jahr Haft auf Bewährung. K. G.

Big-Hotline auch sonntags besetzt

Das Beratungstelefon für hilfesuchende Frauen „Big Hotline“ wird auch künftig am Sonntag besetzt sein. Frauensenator Harald Wolf (Linke) versprach finanzielle Unterstützung. „Das Angebot der Hotline für Opfer häuslicher Gewalt ist unverzichtbar“, sagte Wolf auf einer Veranstaltung anlässlich des Internationalen Aktionstages „Nein zu Gewalt gegen Frauen“. Der Notruf ist also weiterhin täglich von 9 bis 24 Uhr unter der Rufnummer 611 03 00 zu erreichen. sib

0 Kommentare

Neuester Kommentar