Berlin : NACHRICHTEN

Millionenspritze für Krankenhäuser

Berlins Krankenhäuser haben 2008 fast 20 Millionen Euro für zusätzliche Bau- und Investitionsvorhaben aus der Landeskasse in Anspruch genommen. Das teilte Gesundheitssenatorin Katrin Lompscher (Linke) am Montag mit. Das Investitionsprogramm, das kommendes Jahr weitere 20 Millionen Euro vorsieht, soll die baulich-funktionale, medizintechnische und wirtschaftliche Situation der Kliniken verbessern. Neben dem Konzern Vivantes kommen die Mittel laut Lompscher dem Jüdischen Krankenhaus, dem St.-Joseph-Krankenhaus in Weißensee und den DRK-Kliniken in Mitte zugute. lvt

Kutschenverbot gefordert

Nach dem Pferdekutschenunfall in Mitte hat die Tierrechtsorganisation Peta ein Verbot der Touristenattraktion gefordert. Hinter der äußeren Romantik verberge sich eine „grausame und tierquälerische Industrie“, sagte der Vizevorsitzende von Peta Deutschland, Harald Ullmann. In Weltstädten wie London, Paris, Toronto und Peking seien Pferdekutschen bereits verboten. Berlins Tierschutzverein tritt ebenfalls für ein Verbot ein. Der Senat will bis zum Frühjahr Leit linien für Kutschfahrten erlassen, um Pferde besser vor Überlastung und Tierquälerei zu schützen. ddp/Tsp

12-jährige Charlyn erneut operiert

Das bei einem Sprengstoffanschlag in Rudow schwer verletzte Mädchen ist Montag erneut operiert worden. Charlyns Zustand sei stabil, auch psychisch sei sie gut drauf, hieß es in der Unfallklinik Marzahn. Sie übe fleißig und trainiere die Funktionen des Armes. Die 12-jährige Charlyn hatte Weihnachten mit ihrer Familie im Krankenhaus gefeiert. Die Klinik habe zu Heiligabend einen Raum mit einem Weihnachtsbaum zur Verfügung gestellt. Den Baum habe sich Charlyn sehr gewünscht. Sie war am 26. November bei einem Sprengstoffanschlag ihres Onkels schwer verletzt worden. ddp

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