Berlin : NACHRICHTEN

Wirtschaft und Politik wollen

schneller Bauprojekte realisieren

Vertreter der Berliner Wirtschaft, des Senats und der Verwaltung haben sich am Freitag auf einen gemeinsamen Plan geeinigt, damit die geplanten Infrastrukturprojekte noch in diesem Jahr umgesetzt werden können. Berlin erwartet rund 500 Millionen Euro aus dem Konjunkturprogramm. Um Schulen oder Kitas zügig sanieren zu können, sollen die Ausschreibungsgrenzen deutlich erhöht werden, damit Aufträge auch ohne Ausschreibung vergeben werden können. An dem runden Tisch nahmen unter anderem Bausenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD), Vertreter der IHK, der Handwerkskammer und der Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg teil.sib

Grüne fordern vom Senat

mehr Engagement für Energiepolitik

Die Berliner Grünen fordern im Europawahljahr 2009 mehr Engagement des Senats. Rot-Rot sei „nicht europafreundlich“, und Klaus Wowereit als Regierender Bürgermeister könne Berlin nicht als internationale Stadt regieren, kritisierten am Freitag die Fraktionschefs Volker Ratzmann und Franziska Eichstädt-Bohlig. Von den 400 bis 500 Millionen Euro aus dem Konjunkturprogramm vom Bund müsse das Land den Großteil für den Infrastrukturausbau des Energiebereichs und den Klimaschutz verwenden. sib

Schaden an Fernwärmeleitung

in Lichterfelde-Süd behoben

Seit gestern müssen die Nutzer von 3000 Wohnungen in Lichterfelde-Süd nicht mehr frieren. Der Schaden an der Fernwärmeleitung ist behoben. Nach Angaben von Vattenfall wurden die Leitungsrohre, die durch zwei Risse beschädigt waren, durch ein „Provisorium umbaut“. Bei der GSW heißt es, einen Abfall der Temperatur unter 15 Grad in den Wohnungen habe man verhindert. Vattenfall zufolge war dies der einzige Schaden durch die winterliche Kälte in dem Netz. Dagegen melden die Berliner Wasserbetriebe 56 Schäden an Leitungen und 41 an Hausanschlüssen seit dem 1. Januar. ball

Sportwetten privater Anbieter

bleiben in Berlin weiterhin verboten

Das Oberverwaltungsgericht (OVG) Berlin-Brandenburg hat das Verbot von Sportwetten privater Anbieter in Berlin bestätigt. Das Gericht urteilte zum Jahresende in mehr als 30 Beschwerdeentscheidungen, wie am Freitag mitgeteilt wurde. Das Verbot schließt die Vermittlung an ausländische Anbieter über das Internet ein (OVG 1 S 203.07 und 81.08). ddp

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