Berlin : NACHRICHTEN

Schüler schlugen sich im Klassenzimmer und im U-Bahnhof

In einer Oberschule in Mariendorf stürmten am Dienstagmittag mehrere schulfremde Jugendliche in einen Unterrichtsraum, bedrohten einen Schüler und flüchteten. Bei einem Handgemenge nach Unterrichtsschluss vor dem Schulgebäude wurden mehrere Schüler verletzt, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Ermittelt wird nun gegen zwei 17-Jährige wegen Hausfriedensbruchs und Körperverletzung. Nach ersten Erkenntnissen ging es um die ehemalige Freundin eines der Tatverdächtigen. Alle Jugendlichen haben nach Angaben der Polizei einen Migrationshintergrund. ddp/Tsp

Friedlicher Protest gegen NPD-Veranstaltung

Rund 500 Menschen haben am Mittwochabend in Mitte friedlich gegen eine Kundgebung der rechtsextremen NPD protestiert. Die Teilnehmer zogen zum Bahnhof Friedrichstraße, wo die NPD-Veranstaltung stattfand. Zu der Gegenkundgebung hatten alle im Abgeordnetenhaus vertretenen Parteien aufgerufen. Die rechtsextreme Partei hatte ihre Kundgebung zunächst zum Holocaust-Gedenktag am Dienstag angemeldet. Sie wurde aber von der Polizei untersagt. Das Berliner Verwaltungsgericht bestätigte das Verbot. Bei der NPD-Demo wurden nach Polizeiangaben drei Personen wegen des Verwends verafssungsfeindlicher Symbole festgenommen. ddp

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