Berlin : NACHRICHTEN

Kein Applaus für Klaus Wowereit

bei Gründung der Domstiftung

Am Dienstag erst hatte der Senat den Termin für den Volksentscheid zu „Pro Reli“ auf den 26. April gelegt – und nicht wie von der Bürgerinitiative gewünscht, auf den 7. Juni. Damit hat der Senat einmal mehr demonstriert, dass er der Initiative nicht entgegenkommen will. Am Freitagabend wagte sich der Regierende Bürgermeister dennoch zur Gründung der Domstiftung in den Berliner Dom. Während eines Orgelkonzerts für Freunde und Förderer der Domgemeinde überreichte er die Gründungsurkunde für die neue Siftung. Wowereit würdigte in seiner Rede die „außerordentlich aktive Arbeit“ der Domgemeinde, die Gottesdienste und das bürgerschaftliche Engagement der Gemeindeglieder. Applaus bekam er keinen, er verschwand auch gleich wieder. Mit einem Startkapital von 257 000 Euro soll die Stiftung der Domgemeinde „ein Stückchen Sicherheit bei ihren großen Aufgaben“ bieten, sagte Irmgard Schwaetzer, die Vorsitzende des Domkirchenkollegiums. bel

Körting: Vorerst keine höheren

Zuschüsse für Leichtathletik-WM

Innen- und Sportsenator Ehrhart Körting (SPD) will im Notfall über einen höheren Zuschuss für die Leichtathletik-Weltmeisterschaften mit sich reden lassen. „Wenn sich etwas an der Geschäftsgrundlage ändert, wird man sich noch einmal zusammensetzen. Damit rechne ich aber nicht“, sagte er am Freitag im Sportausschuss des Abgeordnetenhauses. Zunächst stellte Körting keine weiteren finanziellen Garantien in Aussicht. „Wir stehen mit 20 Millionen Euro gerade und keinem Cent mehr.“ Den Stand des Kartenvorverkaufs nannte der Senator „sensationell“. WM-Geschäftsführer Heinrich Clausen hatte dem Ausschuss mitgeteilt, dass bislang 175 000 Karten bezahlt und weitere 24 000 bestellt worden seien. teu

Berliner SPD verlegt Parteitag

auf den 17. Mai

Die SPD hat ihren Landesparteitag auf den 17. Mai verlegt. Grund für die Verschiebung seien Terminschwierigkeiten beim Spitzenkandidaten der Bundes-SPD, Frank-Walter Steinmeier, sagte Parteisprecher Hannes Hönemann. Der Außenminister habe zum geplanten Termin am 25. April keine Zeit. Einen Zusammenhang zwischen der Verlegung und dem Volksentscheid „Pro Reli“ am 26. April gebe es nicht. Laut SPD ist der Parteitag als Wahlkampfauftakt für die Bundes- sowie Europawahl gedacht. Dabei soll auch die Landesliste mit den Bundestagskandidaten aufgestellt werden. ddp

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